Wie man Sapodilla anbaut
Manilkara zapota
Sapodilla ist ein tropischer immergruener Obstbaum, der in Grossbritannien ein beheiztes Gewaechshaus mit mindestens 12°C im Winter benoetigt. Volle Sonne bieten, waehrend der Wachstumsperiode regelmaessig giessen und die Erdoberflaeche zwischen den Wassergaben antrocknen lassen, und monatlich mit einem ausgewogenen Fluessigduenger duengen. Die braune, pelzige Frucht hat suesses Fruchtfleisch, das nach braunem Zucker schmeckt. Sapodilla ist nach dem Anwachsen recht trockenheitstolerant und vertraegt kurze Kuehleperioden besser als viele Tropenpflanzen, was sie zu einem der einfacheren tropischen Obstbaeume fuer britische Gewaechshaeuser macht.
Jahreszyklus
Pflegewesentliches
Von April bis September monatlich mit einem ausgewogenen Flüssigdünger düngen. Bei Fruchtbildung auf einen kaliumreichen Dünger umstellen. Junge Bäume profitieren in den ersten Jahren von einem stickstoffreichen Dünger, um ein starkes Gerüst aufzubauen.
Achten auf
- Schildläuse an Stielen und Blattunterseiten — der häufigste Schädling in britischer Gewaechshauskultur
- Wollläuse in Blattachseln und an Stielen
- Gewächshaus-Spinnmilbe bei warmen trockenen Bedingungen
- Blattfleckenkrankheit (Phaeophleospora indica) bei feuchten Bedingungen
- Wurzelfäule durch Überwässerung, besonders in den kälteren Monaten
Verfolge Ihren Pflegeplan für Sapodilla — Schnitt, Düngung und saisonale Aufgaben
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☀️ Light
Volle Sonne; beheiztes Gewaechshaus im VK
Braucht volle Sonne fuer bestes Wachstum und Fruchtbildung. In Grossbritannien in einem beheizten Gewaechshaus oder grossen Wintergarten mit maximalem Licht anbauen. Vertraegt etwas Schatten in der Jugend.
💧 Watering
Regelmaessig giessen; recht trockenheitstolerant nach dem Anwachsen
Waehrend der Wachstumsperiode regelmaessig giessen, aber die Erdoberflaeche zwischen den Wassergaben antrocknen lassen. Sapodilla ist nach dem Anwachsen recht trockenheitstolerant, fruchtet aber besser bei gleichmaessiger Feuchtigkeit.
🌱 Fertilizing
Monatliche Fluessigduengung; kaliumreich bei Fruchtbildung
Von April bis September monatlich mit einem ausgewogenen Fluessigduenger duengen. Junge Baeume profitieren von stickstoffreichem Duenger; bei Fruchtbildung auf kaliumreichen Duenger umstellen.
✂️ Pruning
Minimaler Schnitt; sondert klebrigen Milchsaft beim Schneiden ab
Minimaler Schnitt noetig. Tote oder sich kreuzende Aeste im Spaetwinter entfernen. Kann zur Groessenkontrolle in Kuebeln geschnitten werden. Sapodilla sondert beim Schneiden klebrigen weissen Milchsaft ab.
❄️ Overwintering
Mindestens 12°C; vertraegt Kuehle besser als die meisten Tropenpflanzen
Nicht frosthart. Im Winter mindestens 12°C halten. Im beheizten Gewaechshaus ueberwintern. Weniger giessen und nicht duengen. Vertraegt kurze Kuehleperioden besser als viele Tropenpflanzen.
Anbautipps
Nicht uebergiessen
Die Erdoberflaeche zwischen den Wassergaben antrocknen lassen; Sapodilla ist recht trockenheitstolerant und vertraegt keine Staunaesse.
Kaliumreich fuer Fruechte
Bei Fruchtbildung auf kaliumreichen Duenger umstellen, um besseren Fruchtansatz und Entwicklung zu foerdern.
Klebriger Milchsaft beim Schneiden
Beachten, dass Sapodilla beim Schneiden klebrigen weissen Milchsaft absondert — Schnitt minimal halten und Werkzeuge danach reinigen.
Winterminimum 12°C
Im Winter mindestens 12°C halten; Sapodilla vertraegt Kuehleperioden besser als viele Tropenpflanzen, ist aber nicht frosthart.
Schädlinge & Krankheiten
Schädling Schildlaeuse
Erkennung: Kleine braune oder weisse ovale Hoecker an Staemmen und Blattunterseiten. Klebriger Honigtau und Russtaupilze auf dem Laub.
- Mit einer weichen Buerste in Seifenwasser abschrubben
- Winteroel-Behandlung auftragen
- Schlupfwespen foerdern
- Mit einem pflanzenoelbasierten Insektizid spruehen
Schädling Wollaeuse
Erkennung: Weisse, wachsartige, watteaehnliche Ansammlungen in Blattachseln und an Staemmen. Klebriger Honigtau und Russtaupilze. Verkuemmertes Wachstum.
- Einzelne Tiere mit einem in Brennspiritus getauchten Wattestaeebchen abtupfen
- Den Marienkaefer Cryptolaemus montrouzieri als biologische Bekaempfung einsetzen
- Mit Schmierseifenloesung spruehen
- Mit einem pflanzenoelbasierten Insektizid oder Fettsaeurespray spruehen
Schädling Gewaechshaus-Spinnmilbe
Erkennung: Feine Sprenkelung auf Blattoberseiten. Blaetter werden matt und bronzefarben. Feine Gespinste bei starkem Befall sichtbar.
- Die Raubmilbe Phytoseiulus persimilis einsetzen
- Laub regelmaessig bespruehen, um die Luftfeuchtigkeit zu erhoehen
- Mit Schmierseifenloesung spruehen
- Bei unzureichender biologischer Bekaempfung mit einem Akarizid spruehen
Krankheit Blattfleckenkrankheit Phaeophleospora indica
Symptome: Kleine, rosafarbene bis rotbraune Flecken mit weisslichen Zentren auf Blaettern, die bei starkem Befall zusammenfliessen koennen.
Behandlung: Befallene Blaetter entfernen und vernichten. Luftzirkulation verbessern.
Vorbeugung: Ueberkopfbewaesserung vermeiden. Gute Belueftung im Gewaechshaus sicherstellen. Herabgefallene Pflanzenreste zuegig entfernen.
Krankheit Wurzelfaeule Phytophthora spp.
Symptome: Vergilbende Blaetter, Welken trotz feuchtem Boden, dunkle Verfaerbung am Stammgrund. Wurzeln sind braun und matschig.
Behandlung: Weniger giessen. In frische, gut drainierende Erde umtopfen. Befallene Wurzeln abschneiden.
Vorbeugung: Gut drainierende Erde verwenden. Erdoberflaeche zwischen den Wassergaben antrocknen lassen. Ausreichende Abzugsloecher in Gefaessen sicherstellen.
Pflanzabstand
| Pflanzabstand | 800 cm |
| Reihenabstand | 900 cm |
| Wuchshöhe | 800 cm |
| Wuchsbreite | 500 cm |
Also called chiku or naseberry. Evergreen tree. Brown fuzzy fruit with sweet brown flesh tasting like brown sugar. Wind tolerant.
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