Wie man Eibe anbaut
Taxus baccata
Eibe ist eine außergewöhnlich langlebige, langsam wachsende immergrüne Pflanze, die sich als formale Hecke oder Solitärbaum auszeichnet. Sie verträgt volle Sonne bis tiefen Schatten und die meisten gut durchlässigen Böden, und kann einzigartig unter den Nadelbäumen aus sehr altem Holz nach hartem Rückschnitt wieder austreiben. Hecken einmal im Spätsommer für einen sauberen Schnitt stutzen. Alle Pflanzenteile sind für Menschen und Tiere hochgiftig.
Jahreszyklus
Pflegewesentliches
Eibe braucht einmal etabliert kaum Düngung. In den ersten zwei bis drei Jahren nach der Pflanzung im Frühjahr einen ausgewogenen Langzeitdünger ausbringen, um das Anwachsen zu fördern. Überdüngung vermeiden, da sie weiches, schnelles Wachstum fördert.
Achten auf
- Dickmaulrüsslerlarven fressen Wurzeln, besonders an jungen Pflanzen in Kübeln
- Schildläuse an geschützten Hecken
- Phytophthora-Wurzelfäule an staunassen Standorten
- Eiben-Triebsterben bei sehr feuchten Bedingungen
Verfolge Ihren Pflegeplan für Eibe — Schnitt, Düngung und saisonale Aufgaben
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☀️ Light
Volle Sonne bis tiefer Schatten
Eine der schattenverträglichsten verfügbaren Koniferen. Gedeiht in voller Sonne und wächst ebenso gut in dichtem Schatten unter großen Bäumen oder an nordexponierten Wänden. Staunasse Standorte sind die einzige wirkliche Einschränkung.
💧 Watering
Trockenheitstolerant nach dem Anwachsen; junge Pflanzen bei Trockenheit wässern
Etablierte Eiben benötigen keine zusätzliche Bewässerung außer bei extremer Trockenheit. In den ersten zwei Jahren nach der Pflanzung bei Trockenperioden wässern. Kübeleiben benötigen während der gesamten Wachstumsperiode regelmäßige Bewässerung.
🌱 Fertilizing
Selten nötig; ausgewogener Langzeitdünger im Frühjahr nur in den ersten 2–3 Jahren
In den ersten zwei bis drei Jahren nach der Pflanzung im Frühjahr einen ausgewogenen Langzeitdünger ausbringen. Danach versorgt sich Eibe ausreichend aus dem Boden, und Düngung kann weiches, schnell wachsendes Gewebe erzeugen, das anfälliger für Schäden ist.
✂️ Pruning
Hecken einmal im August–September schneiden; verträgt harten Verjüngungsschnitt in altes Holz
Formale Hecken sollten einmal im Spätsommer (August–September) nach dem Verhärten des Neuaustriebs geschnitten werden. Für einen schärferen Schnitt kann im Spätfrühling leicht nachgeschnitten werden. Die Renovierung vernachlässigter Eibenhecken ist einzigartig unter Koniferen — hart in altes Holz schneiden, die Pflanze wird wieder austreiben. Jeweils eine Seite behandeln, mit zwei bis drei Jahren Abstand zwischen den Seiten.
❄️ Overwintering
In ganz Großbritannien winterhart; kein Schutz nötig
Taxus baccata ist in ganz Großbritannien winterhart und verträgt starke Fröste ohne Schäden. Etablierte Pflanzen benötigen keinerlei Winterschutz. Frisch gepflanzte Eiben im ersten Winter können von einer Mulchschicht über der Wurzelzone profitieren, um Frostaufhebung zu verhindern.
Anbautipps
Hecken einmal im Spätsommer für einen sauberen formalen Schnitt stutzen
Eibenhecken einmal im August oder September schneiden — ein Schnitt nach dem Verhärten des Neuaustriebs ergibt einen präzisen, langanhaltenden Schnitt. Frühjahrsschnitt vermeiden, da er den frischen Austrieb entfernt.
Alle Pflanzenteile sind hochgiftig — Vorsichtsmaßnahmen treffen
Jeder Teil der Eibe ist für Menschen, Hunde, Pferde und Vieh äußerst giftig. Beim Schneiden Handschuhe tragen, Kinder und Tiere von frisch geschnittenem Material fernhalten und Schnittgut sorgfältig entsorgen — niemals kompostieren.
Eine der wenigen Koniferen, die aus altem Holz austreibt
Anders als die meisten Nadelbäume kann die Eibe stark in alte dicke Stämme zurückgeschnitten werden und treibt kräftig wieder aus. Dies ermöglicht die Renovierung vernachlässigter Hecken — eine Seite hart zurückschneiden, zwei bis drei Jahre erholen lassen, dann die andere Seite angehen.
Neue Heckenpflanzen im Abstand von 45 cm pflanzen und Geduld haben
Für eine dichte Hecke im Abstand von 45 cm pflanzen. Eibe wächst langsam an, wird aber zu einer der dauerhaftesten und elegantesten Hecken. Damit die Hecke sich in fünf bis zehn Jahren füllt und verdichtet, ist Geduld erforderlich.
Schädlinge & Krankheiten
Schädling Dickmaulrüssler
Erkennung: Unregelmäßige Einkerbungen an Blatträndern durch nachtaktive Käfer; weiße C-förmige Larven in der Wurzelzone von Kübelpflanzen, die plötzliches Welken verursachen.
- Steinernema kraussei-Nematoden im Herbst in feuchten Kompost ausbringen (Bodentemperatur 5–12°C) zur Larvenbekämpfung.
- Klebstreifen oder Leimbänder um Kübel anbringen, um Käfer abzufangen.
- Kompost im Spätsommer mit einem thiaclopridhaltigen Dickmaulrüsslermittel tränken.
Schädling Schildläuse
Erkennung: Braune oder graue Wachsbeulen an Stämmen und Blattunterseiten, oft mit klebriger Honigtau und Rußtau darunter.
- Schildläuse mit einer weichen, in Seifenwasser getauchten Bürste von zugänglichen Stämmen abschrubben.
- Fettsäure-Sprays im Frühjahr während der Kriechlarvenphase anwenden.
- Im Spätsommer mit einem systemischen Insektizid mit Acetamiprid spritzen.
Schädling Eibengallmücke
Erkennung: Triebspitzen im Frühjahr und Frühsommer verformt, gerollt oder zu kleinen Gallen geschwollen.
- Betroffene Triebspitzen sofort entfernen und entsorgen — nicht kompostieren.
- Natürliche Feinde fördern, indem Breitspektruminsektizide vermieden werden.
- Kein wirksames chemisches Mittel bekannt; Hygiene und Entfernung befallener Triebe sind die primäre Bekämpfung.
Krankheit Phytophthora-Wurzelfäule Phytophthora cinnamomi / P. cambivora
Symptome: Vergilbung oder Verbräunung des Laubes, beginnend an einzelnen Ästen und fortschreitend bis zum vollständigen Zusammenbruch. Dunkle, wassergetränkte Läsionen am Wurzelhals. Wurzeln erscheinen schwarz und verrottet.
Behandlung: Kein chemisches Heilmittel nach dem Befall. Befallene Pflanzen entfernen und vernichten. Eibe nicht an derselben Stelle nachpflanzen.
Vorbeugung: Nur in gut drainiertem Boden pflanzen. Bewässerung nicht übertreiben. Drainage vor dem Pflanzen auf schwerem Tonboden verbessern.
Krankheit Eiben-Triebsterben Pestalotiopsis funerea
Symptome: Einzelne Triebe werden braun und sterben ab, oft von den Spitzen ausgehend. Tote braune Flecken erscheinen in sonst gesunden Hecken, besonders nach einem feuchten Sommer oder Herbst.
Behandlung: Alle befallenen Triebe bis ins gesunde Holz zurückschneiden, Schere zwischen den Schnitten desinfizieren. Befallenes Material entsorgen — nicht kompostieren.
Vorbeugung: Gute Luftzirkulation durch nicht zu kompakten Schnitt aufrechterhalten. Bei trockenem Wetter schneiden.
Beliebte Sorten
Hedge
Clipped formal hedge form, typically Taxus × media or T. baccata. Dense dark evergreen, responds superbly to annual clipping. One of the few conifers that regenerates from old wood.
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