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Wie man Tradescantia anbaut

Tradescantia zebrina

Mehrjährig

Tradescantia ist eine schnellwachsende Hängepflanze mit lebhaft lila und silber gestreiften Blättern. Sie gedeiht bei hellem indirektem Licht, das die Blattfarbe lebendig hält — bei wenig Licht verblasst die Zeichnung zu einfachem Grün. Gießen, wenn die obere Erdschicht leicht angetrocknet ist, und Triebspitzen regelmäßig einkürzen für einen buschigen Wuchs. Sie ist eine der am einfachsten aus Stecklingen zu vermehrenden Zimmerpflanzen.

Jahreszyklus

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JanFebMarAprMayJunJulAugSepOctNovDec
Frühjahrswachstum Blüte

Pflegewesentliches

Von Frühling bis Sommer monatlich mit ausgewogenem Flüssigdünger düngen. Im Herbst und Winter, wenn das Wachstum von Natur aus nachlässt, ist keine Düngung erforderlich.

Achten auf

  • Spinnmilben bei trockener Raumluft
  • Blattläuse an Jungtrieben
  • Wollläuse in Blattachseln
  • Wurzelfäule durch Überwässerung in schlecht durchlässigem Substrat

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Pflegeanforderungen

☀️ Light

Helles indirektes Licht; direkte Sonne meiden

Braucht helles indirektes Licht für die lebhafte lila und silberne Zeichnung. Direkte Sonne verbrennt die Blätter. Bei wenig Licht verblasst die Zeichnung zu einfachem Grün.

💧 Watering

Gießen wenn obere 2–3 cm Substrat angetrocknet sind

Mag gleichmäßige Feuchtigkeit, hasst aber Staunässe. Gründlich gießen, dann obere Schicht antrocknen lassen vor dem nächsten Gießen. Im Winter weniger gießen.

🌱 Fertilizing

Monatliche ausgewogene Flüssigdüngung von Frühjahr bis Sommer

Von März bis September einmal monatlich halbe Dosis ausgewogenen Flüssigdünger geben. Keine Düngung im Herbst und Winter.

✂️ Pruning

Triebspitzen regelmäßig einkürzen; geizig gewordene Triebe jederzeit stark zurückschneiden

Alle 2–3 Wochen Triebspitzen einkürzen für buschigen Wuchs. Geizig gewordene Triebe können jederzeit um die Hälfte gekürzt werden.

🌿 Humidity

Normale Raumluftfeuchtigkeit reicht; Besprühen hilft in trockenen Zentralheizungsräumen

Tradescantia verträgt durchschnittliche Raumluftfeuchtigkeit gut. In sehr trockenen Zentralheizungsräumen gelegentlich besprühen oder auf eine Kieselsteinschale mit Wasser stellen.

Anbautipps

Regelmäßig einkürzen für Buschigkeit

Tradescantia wird natürlich geizig. Triebspitzen alle paar Wochen einkürzen, um Verzweigung zu fördern. Die abgezwickten Spitzen wurzeln leicht im Wasser.

Helles Licht für lebhafte Farbe

Die markante lila und silberne Zeichnung braucht helles indirektes Licht, um leuchtend zu bleiben. Bei wenig Licht werden die Blätter einfach grün.

Einfache Vermehrung

8–10 cm lange Stecklinge wurzeln in einem Wasserglas innerhalb von 1–2 Wochen. Mehrere Stecklinge zusammen einpflanzen für sofortigen vollen Effekt.

Alle 2 Jahre erneuern

Ältere Triebe werden kahl und holzig. Anstatt eine struppige Pflanze zu retten, frische Stecklinge nehmen und alle 18–24 Monate einen neuen Topf beginnen.

Schädlinge & Krankheiten

Schädling Spinnmilbe

Erkennung: Feine blasse Sprenkelung auf Blattoberflächen; Blätter wirken matt und staubig; feine Gespinste unter Blättern bei starkem Befall.

Biologische Behandlung:
  • Pflanze täglich besprühen — Milben gedeihen in heißer, trockener Luft.
  • Blätter mit feuchtem Tuch abwischen, um Milben und Eier zu entfernen.
  • Pflanze isolieren und Neemöl- oder Insektenseifenspray verwenden.
Chemische Behandlung:
  • Bifenazat- oder Spiromesifen-basiertes Mittel nach Anweisung anwenden.
Schädling Wollläuse

Erkennung: Weiße flockige Wachsklumpen in Blattachseln und entlang der Stängel; klebriger Honigtau auf Blättern.

Biologische Behandlung:
  • Einzelne Läuse mit in Isopropylalkohol getauchtem Wattestäbchen abtupfen.
  • Mit verdünntem Neemöl oder Insektenseifenspray besprühen, alle Ritzen erreichen.
Chemische Behandlung:
  • Systemisches Insektizid mit Imidacloprid als Bodenguss anwenden.
Schädling Blattläuse

Erkennung: Gruppen kleiner weichkörperiger Insekten (grün, schwarz oder grau) an Triebspitzen und Jungblättern; klebriger Rückstand und verkrüppeltes Wachstum.

Biologische Behandlung:
  • Mit Wasserstrahl aus einer Handspritze abspritzen.
  • Insektenseifenspray auftragen, alle Triebspitzen bedecken.
Chemische Behandlung:
  • Pyrethrin-Spray zur schnellen Bekämpfung; nach 5–7 Tagen wiederholen.
Krankheit Wurzelfäule Pythium spp.

Symptome: Blätter vergilben von unten; Stängel werden weich und matschig am Boden; übler Geruch aus dem Substrat; Pflanze welkt trotz feuchtem Substrat.

Behandlung: Aus Topf nehmen, alle weichen braunen Wurzeln abschneiden, Schnittflächen mit Schwefelpilzmittel bestäuben und in frisches, kiesiges Substrat umtopfen.

Vorbeugung: Immer durchlässiges Substrat und Topf mit Abzugslöchern verwenden. Obere 2–3 cm Substrat zwischen Wassergaben antrocknen lassen.

Krankheit Pilzblattfleck

Symptome: Braune oder beigefarbene kreisförmige Flecken mit dunklerem Rand auf Blättern; Flecken können sich zusammenschließen und Blattfall verursachen.

Behandlung: Betroffene Blätter sofort entfernen. Luftzirkulation verbessern. Bei Ausbreitung kupferhaltiges Fungizid anwenden.

Vorbeugung: Beim Gießen Blätter nicht benetzen. Gute Luftbewegung sicherstellen, Pflanzen nicht zusammendrängen.

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