Wie man Tibetische Kirsche anbaut
Prunus serrula
Die Tibetanische Kirsche gedeiht in voller Sonne bis leichtem Schatten in fruchtbarem, durchlässigem Boden. Pflanzen Sie während der Ruhephase und stützen Sie junge Bäume. Positionieren Sie den Baum so, dass Wintersonne die Rinde beleuchten kann — das ist sein Hauptmerkmal. In den ersten 2-3 Jahren gleichmäßig gießen. Vermeiden Sie starken Schnitt; entfernen Sie nur kreuzende Äste.
Jahreszyklus
Pflegewesentliches
Im Frühjahr mit Kompost mulchen. Etablierte Bäume benötigen selten zusätzliche Düngung.
Achten auf
- Milchglanz
- Bakterieller Krebs
- Kirschblattlaus
- Hallimasch
Verfolge Ihren Pflegeplan für Tibetische Kirsche — Schnitt, Düngung und saisonale Aufgaben
Kostenlos planenPflegeanforderungen
☀️ Light
Volle Sonne bis lichter Schatten
Gedeiht an offenen, sonnigen Standorten. Etwas Nachmittagsschatten wird toleriert, mindert aber den Rindeneffekt im Winter.
💧 Watering
Regelmäßig gießen in den ersten 2–3 Jahren; danach trockenheitstolerant
In den ersten zwei Standjahren bei Trockenheit einmal wöchentlich tief gießen. Etablierte Bäume brauchen kaum zusätzliche Bewässerung.
🌱 Fertilizing
Im Frühjahr mit Kompost mulchen; kein Dünger für etablierte Bäume nötig
Jedes Frühjahr eine 5–8 cm dicke Kompostschicht um die Basis auftragen, Stammkontakt vermeiden.
✂️ Pruning
Minimaler Schnitt nur im Hochsommer
Nur von Juni bis August schneiden, um Milchglanz und Bakterienkrebs zu minimieren. Totes, beschädigtes oder kreuzendes Holz entfernen.
❄️ Overwintering
In Großbritannien vollständig winterhart; kein Winterschutz nötig
Winterhart bis mindestens -20°C. Kein Schutz erforderlich. Der kahle Winterstamm ist das größte Asset des Baumes.
Anbautipps
Rinde in Szene setzen
Den Baum so positionieren, dass tiefer Wintersonne die polierte mahagonirote Rinde trifft. Die Rinde ist das Hauptmerkmal — untere Äste entfernen, um den Stamm sichtbar zu halten.
Nur im Sommer schneiden
Alle Prunus-Arten sind bei Winterschnitt anfällig für Milchglanz und Bakterienkrebs. Jeden Schnitt auf den Hochsommer (Juni–August) beschränken.
Zur Etablierung wässern
Junge Bäume brauchen in den ersten 2–3 Jahren gleichmäßige Bewässerung. Einmal etabliert, kommt der Baum weitgehend ohne zusätzliches Wässern aus.
Mehrstämmige Form
Für kleinere Gärten als mehrstämmiges Exemplar erziehen, um die Rindenoptik zu maximieren.
Schädlinge & Krankheiten
Schädling Kirschblattlaus
Erkennung: Dichte Kolonien schwarzer Blattläuse an Triebspitzen und Blattunterseiten junger Blätter im Spätfrühling, verursachen verkrüppeltes Wachstum.
- Kolonien morgens mit starkem Wasserstrahl abspritzen.
- Natürliche Feinde wie Marienkäfer, Florfliegen und Blaumeisen fördern.
- Als letztes Mittel pyrethrinbasiertes Insektizid anwenden, Blüten meiden.
Schädling Braune Napfschildlaus
Erkennung: Kleine braune ovale Höcker auf Rinde und Stängeln, oft mit klebigem Honigtau und Rußtau.
- Kleine Befälle mit weicher Bürste und Seifenwasser abrubbeln.
- Im Sommer pflanzenölbasiertes Spray bei aktiven Wanderlarven anwenden.
- Systemisches Insektizid mit Thiacloprid im Spätfrühling bei mobilen Larven einsetzen.
Krankheit Milchglanz Chondrostereum purpureum
Symptome: Blätter bekommen einen silbrig-metallischen Schimmer. Im Astquerschnitt sichtbare Braunfärbung des Holzes.
Behandlung: Befallene Äste im Sommer bis ins gesunde, ungefärbte Holz entfernen.
Vorbeugung: Nie von Oktober bis April schneiden. Nur bei trockenem Sommerwetter schneiden.
Krankheit Bakterieller Krebs Pseudomonas syringae
Symptome: Eingesunkene, nässende Krebsstellen an Ästen; bernsteinfarbener Gummifluss; tote Triebe mit Schrotschussmuster auf Blättern.
Behandlung: Befallene Äste im Sommer bis ins gesunde Holz zurückschneiden. Werkzeug zwischen Schnitten desinfizieren.
Vorbeugung: Herbst- und Winterschnitt vermeiden. Gut düngen und wässern für Vitalität.
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