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Wie man Burnet anbaut

Sanguisorba officinalis

Mehrjährig

Sanguisorba bildet von Hochsommer bis Herbst elegante, nickende fingerhutförmige Blütenköpfe in tiefem Karmesin auf hohen, drahtigen Stängeln. Gedeiht in feuchtem, fruchtbarem Boden in Sonne oder leichtem Schatten — perfekt für feuchte Wiesenpflanzungen. Im Frühjahr zurückschneiden.

Jahreszyklus

|
Jan
Winterruhe
Feb
Winterruhe
Mär
Frühjahrswachstum
Apr
Wachstum
Mai
Wachstum
Jun
Blüte
Jul
Blüte
Aug
Blüte
Sep
Blüte
Okt
Wachstum
Nov
Laubfall
Dez
Winterruhe

Pflegewesentliches

Im Frühjahr mit gut verrottetem Kompost mulchen. Keine zusätzliche Düngung in fruchtbarem, feuchtigkeitsspeicherndem Boden nötig.

Achten auf

  • Umfallende Stängel bei zu reichem oder schattigem Standort
  • Schnecken am austreibenden Frühjahrslaub
  • Mehltau bei Trockenheit

Pflegeanforderungen

Licht

Volle Sonne bis leichter Schatten

Sanguisorba gedeiht in voller Sonne oder leichtem Schatten. Bei voller Sonne und feuchtem Boden steht sie aufrecht. In trockenen oder schattigen Lagen knicken die Stängel.

Bewässerung

Feucht halten, besonders im Sommer

Bei Trockenheit von Juni bis August tief wässern. Ausreichende Sommerfeuchtigkeit verhindert Einknicken und Mehltau.

Düngung

Frühjahrs-Mulch reicht völlig aus

Im frühen Frühjahr gut verrotteten Kompost als Mulch ausbringen. Keine Flüssigdüngung in fruchtbarem Boden nötig.

Schnitt

Über Winter stehen lassen, Anfang März zurückschneiden

Alle Stängel und Samenstände über Winter für Struktur und Wildtiere stehen lassen. Anfang März alles bodennah abschneiden.

Überwinterung

Vollständig winterhart, kein Handlungsbedarf

Sanguisorba officinalis ist heimisch in britischen Wiesen und vollständig winterhart. Die Krone überdauert den Winter im Boden ohne Schutz.

Anbautipps

In feuchten, fruchtbaren Boden pflanzen

Sanguisorba gedeiht in feuchtigkeitsspeicherndem, humusreichem Boden. In trockenen oder sandigen Böden knickt sie ein — beim Pflanzen reichlich Kompost einarbeiten.

Den Transparenz-Effekt nutzen

Die drahtigen, transparenten Stängel sind ein Gestaltungselement. Sanguisorba hinter niedrigere Stauden pflanzen, damit die Blütenköpfe wie ein Schleier darüber schweben.

Samenstände für den Winter stehen lassen

Die runden Samenstände bleiben bis in den Winter dekorativ. Bis Ende Februar stehen lassen, um ihre Silhouette zu genießen und Tieren Samen zu bieten.

Alle 3–4 Jahre teilen

Horste können im Frühjahr geteilt werden, um die Vitalität zu erhalten und den Bestand zu vermehren. Teilstücke sofort mit ausreichend Feuchtigkeit und Mulch einpflanzen.

Schädlinge & Krankheiten

Schädling Schnecken

Erkennung: Ausgefranste Löcher im austreibenden Frühjahrslaub; Schleimspuren am frühen Morgen sichtbar.

Biologische Behandlung:
  • Wollpellets oder Kupferband um die Kronen als Abwehrmittel auslegen.
  • Nematoden-Gießmittel (Phasmarhabditis hermaphrodita) im Frühjahr bei warmem, feuchtem Boden anwenden.
Chemische Behandlung:
  • Eisenphosphat-Pellets bei Austrieb um die Pflanzen streuen; für Wildtiere unbedenklich.
Schädling Blattläuse

Erkennung: Gruppen kleiner Insekten an neuen Triebspitzen und Blütenstielen im Frühjahr.

Biologische Behandlung:
  • Mit Wasserstrahl abspritzen. Nützlinge wie Marienkäfer und Florfliegen fördern.
  • Bei starkem Befall mit verdünnter Schmierseifenlösung sprühen.
Chemische Behandlung:
  • Als letzte Möglichkeit ein pyrethrinbasiertes Mittel einsetzen.
Krankheit Echter Mehltau Erysiphe spp.

Symptome: Weißer Puderbelag auf Blattoberseiten im Spätsommer, besonders bei trockenen oder exponierten Standorten.

Behandlung: Befallene Blätter entfernen. Feuchtigkeit durch Tiefwässerung und Mulchen verbessern.

Vorbeugung: In gleichmäßig feuchtem Boden anbauen. Im Frühjahr kräftig mulchen.

Krankheit Pilzliche Blattflecken Various fungi

Symptome: Braune oder dunkle Flecken auf Blättern, teilweise mit gelben Rändern; hauptsächlich spät in der Saison.

Behandlung: Befallenes Laub entfernen und entsorgen. Überkopfbewässerung vermeiden.

Vorbeugung: Gute Luftzirkulation hilft. Im Herbst abgestorbenes Laub entfernen, um überwinternde Sporen zu reduzieren.