Wie man Weinraute anbaut
Ruta graveolens
Raute ist ein robuster, trockenheitstoleranter, halbimmergrüner Halbstrauch, der sehr wenig Pflege braucht. Gib ihr einen heißen, sonnigen Platz mit stark drainiertem, armem bis mittelmäßigem Boden — auf reichem, nassem Boden gedeiht sie schlecht. Beim Schneiden nie ins alte Holz gehen; immer im Frühjahr bis ins frische grüne Wachstum kürzen. Vorsicht beim Umgang — Rautensaft verursacht ernsthafte phototoxische Hautreaktionen im Sonnenlicht.
Jahreszyklus
Pflegewesentliches
Selten düngen — Raute gedeiht auf armen, mageren Böden. Reiches Düngen erzeugt schwaches, schlappes Wachstum. Ein leichter Kali-Einsatz im Frühjahr auf sehr armen Böden ist das Maximum.
Achten auf
- Wurzelfäule bei Staunässe
- Schildläuse
- Blattläuse (gelegentlich)
Begleitpflanzen
Rosen, Kreuzblütler, Feigenbäume
Haustiersicherheit
Pflegeanforderungen
Licht
Volle Sonne; warmer und geschützter Standort
Braucht so viel Sonne wie möglich. Gedeiht an einem warmen, trockenen, geschützten Platz.
Bewässerung
Trockenheitstolerant einmal etabliert; minimale Bewässerung nötig
Im ersten Jahr zum Anwachsen gießen. Einmal etabliert, braucht Raute sehr wenig Wasser. Überwässerung führt zu Wurzelfäule.
Düngung
Düngen vermeiden; armer Boden bevorzugt
Reicher Boden erzeugt schwache, schlappe Pflanzen. Nur auf sehr armen Böden eine leichte Kalidüngung im Frühjahr.
Schnitt
Leichter Frühjahrsschnitt bis ins grüne Wachstum; nie ins alte Holz
Im Frühjahr Stängel um bis zu einem Drittel zurückschneiden. Raute treibt aus altem Holz nicht aus — zu hartes Schneiden tötet die Pflanze.
Abstand
45–60 cm Abstand
50 cm Abstand in gut drainiertem Boden für gute Luftzirkulation.
Pflanzabstand
| Pflanzabstand | 50 cm |
| Reihenabstand | 60 cm |
| Wuchshöhe | 60 cm |
| Wuchsbreite | 50 cm |