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Wie man Christusdorn anbaut

Euphorbia milii

Mehrjährig

Christusdorn ist eine der blütenreichsten Zimmerpflanzen überhaupt — er blüht drinnen fast das ganze Jahr mit minimalem Aufwand. Er gedeiht bei hellem direktem Sonnenlicht und ist sehr trockenheitstoleranter — der häufigste Fehler ist Überwässerung. In gut durchlässiger Kaktus- oder Sukkulentenerde pflanzen und nur gießen, wenn die Erde sich trocken anfühlt. Der milchige Saft ist für Menschen und Haustiere giftig; beim Umgang immer Handschuhe tragen. Über 10°C und fern von Kältezug halten.

Jahreszyklus

|
Jan
Winterruhe
Feb
Frühjahrswachstum
Mär
Blüte
Apr
Blüte
Mai
Blüte
Jun
Blüte
Jul
Blüte
Aug
Blüte
Sep
Blüte
Okt
Wachstum
Nov
Winterruhe
Dez
Winterruhe

Pflegewesentliches

Während der aktiven Wachstumsperiode (Frühjahr bis Herbst) monatlich mit verdünntem ausgewogenem Flüssigdünger oder speziellem Sukkulentendünger düngen. Im Winter, wenn das Wachstum nachlässt, ganz aufhören zu düngen.

Achten auf

  • Wollläuse
  • Spinnmilben
  • Schildläuse
  • Wurzelfäule durch Überwässerung
  • Blattfall durch Kälte oder Überwässerung

Begleitpflanzen

Aloe vera, Jadepflanze, Kalanchoe, Wüstenrose

Haustiersicherheit

Katzen: Giftig
Hunde: Giftig
Quelle

Pflegeanforderungen

Licht

Helles direktes Sonnenlicht; Süd- oder Westfenster

Christusdorn braucht täglich mindestens 3–4 Stunden direktes Sonnenlicht für gute Blüte. Eine süd- oder westexponierte Fensterbank ist ideal. Er verträgt helles indirektes Licht, blüht aber weniger reich.

Bewässerung

Erde zwischen den Gaben völlig austrocknen lassen

Kräftig gießen, dann warten, bis die Erde völlig trocken ist, bevor erneut gegossen wird. Im Sommer alle 1–2 Wochen, im Winter alle 3–4 Wochen. Überwässerung ist die häufigste Todesursache.

Düngung

Monatlicher ausgewogener Dünger nur von Frühjahr bis Herbst

Von Frühjahr bis Herbst einmal monatlich mit verdünntem ausgewogenem Flüssigedünger oder Sukkulentendünger düngen. Im Winter nicht düngen — die Pflanze ist halbdormant und überschüssige Nährstoffe führen zu weichem, schwachem Wuchs.

Schnitt

Leichter Formschnitt; Handschuhe tragen

Im Frühjahr leicht schneiden, um eine kompakte Form zu erhalten und buschigeres Wachstum zu fördern. Knapp oberhalb eines Blattknotens schneiden. Handschuhe tragen, um sich vor dem reizenden Latexsaft zu schützen, und Schnittstellen vor dem nächsten Gießen verkorken lassen.

Abstand

40–60 cm Abstand; einzelner Topf drinnen

Drinnen als Einzelexemplar in einem 15–25 cm Tontopf mit Abzugslöchern kultivieren. Draußen in warmen Klimazonen 40–60 cm Abstand für gute Luftzirkulation lassen.

Stütze

Keine Stütze erforderlich

Christusdorn entwickelt mit zunehmendem Alter einen verholzten, selbsttragenden Stamm. Keine Pfahl- oder Rankstützen nötig. Nur umtopfen wenn wurzelgebunden, da er besser blüht wenn er etwas eingeengt ist.

Anbautipps

Helles Sonnenlicht erforderlich

Christusdorn blüht am besten mit mehreren Stunden direkter Sonne täglich. Eine süds- oder westexponierte Fensterbank ist ideal. Wenig Licht führt zu geilem Wuchs und spärlicher Blüte.

Austrocknen lassen

Nur gießen, wenn die Erde sich völlig trocken anfühlt — diese Pflanze stirbt viel eher durch Überwässerung als durch Trockenheit. Im Winter nur so wenig gießen, dass sie nicht einschrumpft.

Giftiger Saft — Handschuhe tragen

Der milchig-weiße Latexsaft reizt die Haut und ist giftig, wenn er von Menschen oder Haustieren verschluckt wird. Beim Schneiden oder Umgang mit abgeschnittenen Trieben immer Handschuhe tragen und Hände danach gründlich waschen.

Ganzjährige Wärme

Immer über 10°C halten und von Kältezug oder Fenstern, die im Winter nachts sehr kalt werden, fernhalten. Plötzliche Temperaturabfälle verursachen Blattfall.