Wie man Reitgras anbaut
Calamagrostis × acutiflora
Calamagrostis ist ein streng aufrechtes, horstbildendes Gras, das ganzjährig Struktur bietet. Im Frühjahr oder Herbst in Sonne bis Halbschatten in fast jedem Boden pflanzen. Ende Februar auf 10 cm zurückschneiden, bevor der neue Austrieb erscheint.
Jahreszyklus
Pflegewesentliches
Keine Düngung erforderlich. Calamagrostis gedeiht in durchschnittlichem bis magerem Boden. Nährstoffreiche Bedingungen vermeiden, die Umknicken verursachen können.
Achten auf
- Rost (gelegentlich in feuchten Sommern)
- Absterben der Mitte bei alten Horsten (teilen zur Verjüngung)
- Umknicken bei Überdüngung oder zu viel Schatten
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☀️ Light
Volle Sonne bis Halbschatten
Gedeiht am besten in voller Sonne, wo der aufrechte Wuchs am stärksten ist. Verträgt bis zu einem halben Tag Schatten, kann in tieferem Schatten etwas umknicken.
💧 Watering
Geringer Wasserbedarf nach Einwurzelung
Nach der Einwurzelung trockenheitstolerant. Im ersten Standjahr regelmäßig gießen; danach reicht in der Regel der Regen im Vereinigten Königreich.
🌱 Fertilizing
Keine Düngung erforderlich
Nicht düngen. Nährstoffreicher Boden oder Zusatzdünger verursacht weiches, schlaff werdendes Wachstum, das die aufrechten Halme kollabieren lässt.
✂️ Pruning
Ende Februar auf 10 cm zurückschneiden
Alle alten Halme in einem einzigen kräftigen Schnitt auf etwa 10 cm über dem Boden kürzen, bevor neue Triebe erscheinen.
❄️ Overwintering
Vollkommen winterhart, kein Schutz nötig
Winterhart bis mindestens -20 °C. Die stehenden Halme und Rispen bieten wertvolle Winterstruktur und Lebensraum für Wildtiere — bis zum Februarschnitt stehen lassen.
Anbautipps
Einmal zurückschneiden — und zwar kräftig
Alle Halme Ende Februar auf 10 cm kürzen, bevor neue Triebe erscheinen. Zu spätes Schneiden in den Neuaustrieb hinein schwächt die Pflanze.
Magerer Boden ist ein Vorteil
Calamagrostis gedeiht am besten in durchschnittlichem bis magerem Boden. Nährstoffreicher Boden fördert weiches, schlaff werdendes Wachstum.
Blütenrispen stehen lassen
Die goldbraunen Blütenrispen bleiben bis weit in den Winter erhalten und sehen mit Frost spektakulär aus. Erst Ende Februar aufräumen.
Alle 4–5 Jahre teilen
Wenn die Mitte des Horstes abstirbt und sich öffnet, die gesamte Pflanze im Frühjahr ausheben, das verholzte Zentrum verwerfen und kräftige Außenbereiche neu einpflanzen.
Schädlinge & Krankheiten
Schädling Blattläuse
Erkennung: Gruppen kleiner weichkörperiger Insekten an Halmen und Blütenrispen, oft mit klebigen Honigtaurückständen.
- Mit einem starken Wasserstrahl abspritzen.
- Natürliche Fressfeinde wie Marienkäfer und Florfliegen fördern.
- Als letztes Mittel ein systemisches Insektizid mit Imidacloprid anwenden.
Schädling Gefurchter Dickmaulrüssler
Erkennung: Erwachsene Käfer benagen nachts Blattränder; cremefarben-C-förmige Larven in der Wurzelzone verursachen plötzliches Welken.
- Pathogene Nematoden (Steinernema kraussei) im August–Oktober in feuchten Boden einbringen.
- Beim Teilen der Horste Larven von Hand heraussuchen und entfernen.
- Im Spätsommer Boden mit acetamipridhaltigem Dickmaulrüssler-Mittel tränken.
Schädling Nacktschnecken
Erkennung: Unregelmäßige, ausgefranste Löcher in jungen Trieben im Frühjahr; silbrige Schleimspuren am Boden.
- Kupferband um Kübel anbringen oder Wollpellets als Barriere verwenden.
- Eisenphosphat-Schneckenkörnchen früh im Frühjahr rund um die Basis streuen.
- Metaldehyd-Pellets sparsam und fern von Gewässern und Wildtieren einsetzen.
Krankheit Grasrost Puccinia spp.
Symptome: Orange, gelbe oder braune, puderige Pusteln auf Blattspreiten und -scheiden, hauptsächlich im Sommer.
Behandlung: Befallene Blätter entfernen und in den Hausmüll geben (nicht kompostieren). Luftzirkulation durch Teilen überfüllter Horste verbessern.
Vorbeugung: Überkopfbewässerung vermeiden; mit korrektem Abstand pflanzen, um Luftzirkulation zu fördern.
Krankheit Kronenfäule Fusarium spp.
Symptome: Vergilbung und Absterben einzelner Triebe von der Basis aufwärts; weiches, verfärbtes Kronengewebe mit muffigem Geruch.
Behandlung: Entwässerung sofort verbessern. Horst ausheben und teilen, weiche oder verfärbte Kronenabschnitte verwerfen.
Vorbeugung: In durchlässigem Boden pflanzen oder die Krone leicht über das umgebende Bodenniveau anheben. Nie Staunässe.
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