Wie man Arnika anbaut
Arnica montana
Arnika ist eine wunderschöne, aber anspruchsvolle alpine Staude, die nur bei Erfüllung ihrer spezifischen Bedürfnisse gedeiht. Unverzichtbar sind saurer Boden (pH 5–6,5), gute Drainage und geringe Nährstoffversorgung — sie verträgt die typischen reichen, feuchten, neutralen Böden britischer Gärten nicht. In einem Hochbeet oder Steingarten mit sandigem, saurem Kompost anbauen. Nicht düngen. Verblühtes entfernen, um die Nachblüte anzuregen. Horste alle 2–3 Jahre teilen.
Jahreszyklus
Pflegewesentliches
Nicht düngen. Arnika stammt aus nährstoffarmen alpinen Wiesen — Dünger fördert üppiges Blattwachstum auf Kosten der Blüten und kann die Pflanze töten.
Achten auf
- Schnecken und Nacktschnecken (besonders bei jungem Wachstum)
- Wurzelfäule in schlecht drainiertem Boden
- Echter Mehltau in trockenen Sommern
Begleitpflanzen
Heidekraut, Wilder Thymian, Walderdbeere
Haustiersicherheit
Pflegeanforderungen
Licht
Volle Sonne
Braucht volle Sonne. Heimisch auf offenen alpinen Wiesen; blüht im Schatten nicht gut.
Bewässerung
Wenig; perfekte Drainage unerlässlich — nie Staunässe
Sparsam gießen. Arnika verträgt keine Staunässe. Ausgezeichnete Drainage ist das wichtigste Anforderungsmerkmal.
Düngung
Keine Düngung — nährstoffarmer Boden ist unerlässlich
Niemals düngen. Arnika ist an nährstoffarme alpine Wiesen angepasst; jede Nährstoffzufuhr schwächt die Pflanze.
Schnitt
Verblühtes entfernen; im Herbst zurückschneiden
Verblühte Blütenköpfe entfernen, um eine zweite Blüte anzuregen. Im Herbst alles bodennah zurückschneiden.
Abstand
30–45 cm Abstand
35 cm Abstand in Steingärten oder Hochbeeten.
Pflanzabstand
| Pflanzabstand | 35 cm |
| Reihenabstand | 45 cm |
| Wuchshöhe | 60 cm |
| Wuchsbreite | 30 cm |