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Wie man Zamioculcas anbaut

Zamioculcas zamiifolia

Mehrjährig

Die Glücksfeder ist eine der tolerantesten Zimmerpflanzen — ihre dicken Rhizome speichern Wasser, was sie sehr trockenresistent und ideal für pflegebewusste Haushalte macht. Sie verträgt wenig Licht gut, wächst aber schneller bei hellem indirektem Licht. Nur gießen, wenn das Substrat vollständig ausgetrocknet ist, und nie überwässern. Über 8°C halten und sie gedeiht das ganze Jahr mit minimalem Aufwand.

Jahreszyklus

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JanFebMarAprMayJunJulAugSepOctNovDec
Frühjahrswachstum

Pflegewesentliches

Von Frühling bis Sommer alle 4–6 Wochen mit ausgewogenem Flüssigdünger düngen. Im Herbst und Winter, wenn die Pflanze ruht, ist keine Düngung erforderlich.

Achten auf

  • Wurzelfäule durch Überwässerung (bei weitem das häufigste Problem)
  • Schildläuse an Trieben
  • Wollläuse in Blattachseln
  • Spinnmilben bei sehr trockener Raumluft

Verfolge Ihren Pflegeplan für Zamioculcas — Schnitt, Düngung und saisonale Aufgaben

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Pflegeanforderungen

☀️ Light

Verträgt wenig Licht; wächst am besten bei hellem indirektem Licht.

Glücksfeder überlebt in schlecht beleuchteten Ecken, wächst aber schneller und bildet mehr Laub bei hellem indirektem Licht. Direkte Sonne meiden, die die glänzenden Blätter verbrennt.

💧 Watering

Nur gießen wenn das Substrat vollständig trocken ist.

Die dicken Rhizome speichern Wasser, daher ist zu wenig gießen viel sicherer als zu viel. Im Sommer alle 2–3 Wochen gießen; im Winter auf einmal im Monat oder seltener reduzieren.

🌱 Fertilizing

Nur im Frühling und Sommer alle 4–6 Wochen düngen.

Verdünnten ausgewogenen Flüssigdünger in halber Dosierung verwenden. Von Herbst bis Winter vollständig aufhören zu düngen wenn die Pflanze ruht.

✂️ Pruning

Vergilbte oder beschädigte Triebe an der Basis entfernen.

Glücksfeder braucht keinen regelmäßigen Schnitt. Vergilbte, beschädigte oder kahle Triebe einfach sauber an der Erdoberfläche abschneiden um die Pflanze ordentlich zu halten.

🌿 Humidity

Verträgt normale Raumluftfeuchtigkeit; kein Besprühen nötig.

Glücksfeder passt sich gut der trockenen Luft zentral beheizter Wohnungen an. Besprühen ist unnötig und kann bakterielle Blattflecken fördern — Luftfeuchtigkeit über 40% reicht aus.

Anbautipps

Austrocknen lassen

Die Rhizome der Glücksfeder speichern Wasser — lassen Sie das Substrat zwischen den Wassergaben stets vollständig austrocknen. Im Zweifelsfall noch eine Woche warten.

Helles indirektes Licht fördert das Wachstum

Sie überlebt bei wenig Licht, wächst aber deutlich schneller an einem hellen Standort ohne direkte Sonne. Vierteljährliches Drehen des Topfes sorgt für gleichmäßigen Wuchs.

Blätter abwischen

Die glänzenden Blätter der Glücksfeder sammeln Staub, der die Fotosynthese beeinträchtigt. Alle paar Wochen sanft mit einem feuchten Tuch reinigen.

Selten umtopfen

Glücksfeder verträgt leichten Wurzeldruck und sollte nur umgetopft werden, wenn Wurzeln sichtbar aus den Drainagelöchern austreten, üblicherweise alle 2–3 Jahre.

Schädlinge & Krankheiten

Schädling Schildläuse

Erkennung: Braune oder beigefarbene wachsige Beulen an Trieben, oft mit Pflanzenteilen verwechselt. Klebrige Honigtauablagerungen können darunter erscheinen.

Biologische Behandlung:
  • Manuell mit einer in Seifenwasser getauchten weichen Zahnbürste abkratzen.
  • Triebe mit einem in verdünntes Neem-Öl getauchten Wattestäbchen abwischen.
Chemische Behandlung:
  • Systemisches Insektizid mit Imidacloprid als Bodenguss ausbringen.
Schädling Wollläuse

Erkennung: Weiße watteartige Kolonien in Blattachseln und an Triebbasen. Blätter können vergilben und das Wachstum verlangsamt sich.

Biologische Behandlung:
  • Einzelne Kolonien mit einem in Isopropylalkohol getauchten Wattestäbchen abtupfen.
  • Ganze Pflanze alle 7 Tage 3–4 Wochen lang mit Insektizidseife besprühen.
Chemische Behandlung:
  • Systemisches Insektizid als Bodenguss verwenden — Wollläuse sind mit Kontaktsprays schwer erreichbar.
Schädling Spinnmilben

Erkennung: Feine Gespinste zwischen Trieben und in Blattachseln, blasse gesprengte Blattoberfläche. Häufiger in beheizten Räumen im Winter.

Biologische Behandlung:
  • Luftfeuchtigkeit um die Pflanze erhöhen — Milben gedeihen bei trockener Luft.
  • Wöchentlich mit verdünntem Neem-Öl oder Insektizidseife besprühen bis zur Bekämpfung.
Chemische Behandlung:
  • Milbenbekämpfungsmittel für Zimmerpflanzen verwenden.
Krankheit Wurzelfäule Pythium spp. / Phytophthora spp.

Symptome: Vergilbende Blätter, weiche matschige Triebe an der Basis, übelriechende Erde. Die Pflanze kann plötzlich kollabieren.

Behandlung: Aus dem Topf nehmen, alle geschwärzten Wurzeln abschneiden, mit Schwefel bestäuben und in frische gut durchlässige Erde umtopfen. Vor dem nächsten Gießen trocknen lassen.

Vorbeugung: Den Topf nie in stehendem Wasser stehen lassen. Topf mit Abzugslöchern und körniger, durchlässiger Erde verwenden.

Krankheit Bakterielle Blattfleckenkrankheit Erwinia spp.

Symptome: Wassergetränkte braune oder schwarze Flecken auf Blättern, manchmal mit gelbem Hof. Breitet sich bei Nässe aus.

Behandlung: Befallene Blätter sofort entfernen. Beim Gießen Benetzung des Laubes vermeiden. Luftzirkulation verbessern.

Vorbeugung: An der Pflanzenbasis gießen und Laub trocken halten. Nicht besprühen.

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