Wie man Pothos anbaut
Epipremnum aureum
Pothos ist eine der anpassungsfähigsten und pflegeleichtesten Zimmerpflanzen — er toleriert wenig Licht, unregelmäßiges Gießen und Vernachlässigung. Die oberen 3–4 cm der Erde zwischen den Wassergaben abtrocknen lassen und von Frühjahr bis Sommer monatlich düngen. An einem Moospfahl hochziehen oder hängend kultivieren.
Jahreszyklus
Pflegewesentliches
Von Frühjahr bis Sommer monatlich mit einem ausgewogenen Flüssigdünger für Zimmerpflanzen düngen. Im Herbst auf alle 6–8 Wochen reduzieren und im Winter nicht düngen. Pothos brauchen wenig Dünger — Überdüngung verursacht Salzansammlung und braune Blattspitzen.
Achten auf
- Wollläuse in Blattachseln und an Stängeln
- Schildläuse an Stängeln
- Spinnmilben bei heißen, trockenen Bedingungen
- Wurzelfäule durch Überwässerung
- Gelbe Blätter durch Überwässerung oder Nährstoffmangel
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☀️ Light
Helles indirektes Licht; verträgt wenig Licht
Pothos gedeiht bei hellem indirektem Licht, verträgt aber erstaunlich wenig Licht, was ihn für Büros und dunkle Ecken geeignet macht. Direkte Sonne bleicht die Blätter aus und verbrennt die Buntblättrigkeit. Bei wenig Licht verlieren bunte Sorten ihre Zeichnung und werden einfarbig grün — an einen helleren Standort stellen, um die Markierungen wiederherzustellen.
💧 Watering
Obere 3–4 cm zwischen den Wassergaben abtrocknen lassen
Gründlich gießen, bis Wasser aus dem Boden abläuft, dann warten, bis die oberen 3–4 cm der Erde trocken sind, bevor erneut gegossen wird. Im Winter die Häufigkeit weiter reduzieren. Überwässerung ist die häufigste Fehlerquelle — gelbe untere Blätter und weiche Stängel sind die typischen Anzeichen.
🌱 Fertilizing
Monatlich von Frühjahr bis Sommer mit ausgewogenem Flüssigdünger
Von Frühjahr bis Sommer einmal monatlich mit einem auf die Hälfte verdünnten ausgewogenen Zimmerpflanzen-Flüssigdünger düngen. Im Herbst auf alle 6–8 Wochen reduzieren und im Winter ganz aufhören. Pothos sind Schwachdünger — zu viel Dünger verursacht Salzansammlung und braune Blattspitzen.
✂️ Pruning
Lange Triebe zurückschneiden, um buschigeres Wachstum zu fördern
Lange Stängel knapp oberhalb eines Knotens zurückschneiden, um Verzweigung zu fördern und die Pflanze kompakt zu halten. Abgeschnittene Stecklinge können sofort in Wasser vermehrt werden. Vollständig vergilbte oder abgestorbene Blätter an der Basis entfernen, um eine gute Luftzirkulation zu gewährleisten.
🌿 Humidity
Verträgt durchschnittliche Raumluftfeuchtigkeit; schätzt gelegentliches Besprühen
Pothos kommt gut mit der typischen Raumluftfeuchtigkeit von 40–60% zurecht und benötigt keinen Luftbefeuchter. Im Winter, wenn die Zentralheizung die Luft austrocknet, profitiert er jedoch von gelegentlichem Besprühen oder einem Kieselstein-Wassertablett. Braune, knusprige Blattspitzen sind ein Zeichen, dass die Luft zu trocken ist.
Anbautipps
Zwischen den Wassergaben trocknen lassen
Die oberen 3–4 cm der Erde vor dem nächsten Gießen abtrocknen lassen. Pothos speichert Wasser in seinen Stängeln und verträgt Trockenheit viel besser als nasse Wurzeln — lieber zu wenig gießen, um Wurzelfäule zu vermeiden.
An einem Moospfahl für größere Blätter hochziehen
Pothos bildet größere, eindrucksvollere Blätter, wenn er klettern kann. Neue Triebe mit weichen Bändern an einem feuchten Moospfahl befestigen und den Pfahl feucht halten — Luftwurzeln haften sich an und die Pflanze belohnt Sie mit deutlich größerem Laub.
Blätter monatlich abwischen
Staub sammelt sich schnell auf den wachsartigen Blättern und blockiert die Lichtaufnahme. Jedes Blatt einmal im Monat mit einem feuchten Tuch abwischen, damit die Pflanze effizient photosynthetisiert und gut aussieht.
Jederzeit in Wasser vermehren
Einen Stängel knapp unterhalb eines Knotens abschneiden, die unteren Blätter entfernen und in ein Glas Wasser mit hellem indirektem Licht stellen. Innerhalb von 2–3 Wochen bilden sich Wurzeln. Pothos vermehrt sich so leicht, dass es eine gute Möglichkeit ist, einen Topf zu füllen oder mit Freunden zu teilen.
Schädlinge & Krankheiten
Schädling Wollläuse
Erkennung: Weiße watteartige Ansammlungen in Blattachseln und an Stängeln; klebriger Honigtau auf den Blättern.
- Kolonien mit einem in 70%igen Isopropylalkohol getauchten Wattestäbchen entfernen.
- Die gesamte Pflanze mit Insektizidseifenlösung besprühen und wöchentlich 3–4 Wochen lang wiederholen.
- Ein systemisches Zimmerpflanzen-Insektizid mit Imidacloprid als Bodenguss auftragen.
Schädling Schildläuse
Erkennung: Braune oder beigefarbene ovale Beulen an Stängeln; klebriger Honigtau und Rußtaupilz darunter.
- Schildläuse manuell mit einer weichen Zahnbürste oder dem Fingernagel abkratzen.
- Anschließend mit Neem-Öl-Spray (5 ml Neem + 1 ml Spülmittel pro Liter Wasser) behandeln.
- Ein systemisches Insektizid als Bodenguss verwenden; Sprays sind gegen gepanzerte Schildläuse weitgehend unwirksam.
Schädling Spinnmilben
Erkennung: Feine Gespinste an Stängeln und Blattunterseiten; blassgelbe Tüpfelung auf der Blattoberfläche.
- Luftfeuchtigkeit rund um die Pflanze erhöhen — Milben gedeihen in trockener Luft.
- Kräftig mit Wasser absprühen, um Milben abzuwaschen, dann wöchentlich Insektizidseife auftragen.
- Ein Akarizid wie Bifenazat anwenden; Wirkstoffe wechseln, um Resistenzbildung zu vermeiden.
Krankheit Wurzelfäule Pythium spp. / Phytophthora spp.
Symptome: Vergilbende untere Blätter, Welken trotz feuchter Erde, schwarze weiche Wurzeln beim Herausnehmen aus dem Topf sichtbar.
Behandlung: Pflanze aus dem Topf nehmen, alle schwarzen oder weichen Wurzeln mit sauberer Schere abschneiden, Schnittstellen mit gemahlenem Zimt oder Schwefel bestäuben und in frische durchlässige Erde umtopfen.
Vorbeugung: Immer Töpfe mit Drainagelöchern verwenden, die oberen 3–4 cm zwischen den Wassergaben abtrocknen lassen und den Topf nie in stehendem Wasser stehen lassen.
Krankheit Bakterielle Blattfleckenkrankheit Pseudomonas cichorii
Symptome: Wassergetränkte, unregelmäßig geformte braune Flecken, oft mit gelben Höfen; Flecken können sich vereinen und zum Blattverfall führen.
Behandlung: Befallene Blätter entfernen und entsorgen. Gießen oder Sprühen direkt auf das Laub vermeiden.
Vorbeugung: Blätter trocken halten, für gute Luftzirkulation sorgen und das Laub beim Gießen nicht benetzen.
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