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Wie man Pilea anbaut

Pilea peperomioides

Mehrjährig

Pilea peperomioides gedeiht bei hellem indirektem Licht und bildet reichlich Ableger, die leicht geteilt werden können. Gießen, wenn die obere Hälfte des Substrats trocken ist, und von Frühjahr bis Sommer monatlich düngen. Die Pflanze wöchentlich um eine Viertelumdrehung drehen, damit die Rosette symmetrisch bleibt.

Jahreszyklus

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JanFebMarAprMayJunJulAugSepOctNovDec
Frühjahrswachstum

Pflegewesentliches

Von Frühjahr bis Sommer monatlich mit verdünntem ausgewogenem Flüssigdünger düngen. Pilea brauchen wenig Dünger — im Herbst auf alle 6–8 Wochen reduzieren und im Winter ganz aufhören.

Achten auf

  • Wurzelfäule durch Überwässerung
  • Wollläuse in Blattachseln
  • Trauermücken in nassem Substrat
  • Langbeiniger Wuchs durch zu wenig Licht
  • Blattrollung durch kalte Zugluft oder trockene Luft

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Pflegeanforderungen

☀️ Light

Helles indirektes Licht; direktes Sonnenlicht vermeiden.

Gedeiht an einem hellen Standort ohne direktes Sonnenlicht. Zu wenig Licht führt zu langbeinigem Wuchs und die Blätter verlieren ihr tiefes Grün. Wöchentlich drehen für gleichmäßiges Wachstum.

💧 Watering

Gießen, wenn die obere Erdhälfte trocken ist.

Die obere Erdhälfte zwischen den Wassergaben abtrocknen lassen. Pilea ist bei zu viel Feuchtigkeit anfällig für Wurzelfäule. Im Winter seltener gießen.

🌱 Fertilizing

Monatliche ausgewogene Düngung nur im Frühjahr und Sommer.

Von März bis September monatlich einen verdünnten ausgewogenen Flüssigdünger geben. Im Herbst auf alle 6–8 Wochen reduzieren und im Winter aufhören, wenn das Wachstum pausiert.

✂️ Pruning

Ableger entfernen; langbeinige Triebe einkürzen.

Ableger von der Basis lösen, wenn sie 3–5 cm groß sind, und einzeln einpflanzen. Langbeinige Triebe einkürzen, um die Pflanze kompakt und ordentlich zu halten.

🌿 Humidity

Verträgt normale Raumluftfeuchtigkeit.

Pilea peperomioides passt sich gut an normale Raumluftfeuchtigkeitswerte an. Besprühen ist nicht nötig, aber im Winter von der trockenen Heizungswärme fernhalten verhindert Blattrollung.

Anbautipps

Wöchentlich drehen

Pilea wächst auf das Licht zu und wird schnell einseitig. Den Topf wöchentlich um eine Viertelumdrehung drehen, damit die Rosette gleichmäßig und symmetrisch bleibt.

Ableger teilen

Pilea bildet viele Ableger rund um die Basis. Diese einzeln einpflanzen, sobald sie 3–5 cm groß sind — eine einfache Möglichkeit, diese beliebte Pflanze mit Freunden zu teilen.

Nasse Erde vermeiden

Warten bis die obere Erdhälfte abgetrocknet ist, bevor wieder gegossen wird. Pilea neigt zu Wurzelfäule, wenn sie dauerhaft feucht gehalten wird.

Helles Licht für beste Farbe

Bei gutem indirektem Licht sind die runden Blätter tiefgrün und glänzend. Bei wenig Licht wird der Wuchs langbeinig und blass.

Schädlinge & Krankheiten

Schädling Wollläuse

Erkennung: Weiße watteartige Büschel in Blattachseln und an der Stängelbasis nahe der Erde.

Biologische Behandlung:
  • Jede Kolonie mit einem in 70%igem Isopropylalkohol getauchten Wattestäbchen abtupfen.
  • Mit verdünntem Neemöl (2% Neem, 0,5% Spülmittel) alle 7 Tage für 3–4 Wochen spritzen.
Chemische Behandlung:
  • Systemisches Insektizid mit Imidacloprid in die Erde einarbeiten.
Schädling Trauermücken

Erkennung: Kleine dunkle Fliegen über der Erdoberfläche; kleine weiße Larven in der obersten Erdschicht.

Biologische Behandlung:
  • Erde zwischen Wassergaben stärker abtrocknen — Larven überleben trockene Bedingungen nicht.
  • Eine Schicht Hortikulturgries aufbringen, um Eiablage zu verhindern.
  • Mit Steinernema feltiae Nematodenlösung gießen.
Chemische Behandlung:
  • Gelbe Leimfallen für Adulte. Pyrethrin-Erdendurchdränkung gegen Larven.
Schädling Spinnmilben

Erkennung: Feine helle Sprenkelung auf Blattoberflächen; bei starkem Befall feines Gespinst unter Blättern oder an Triebspitzen.

Biologische Behandlung:
  • Luftfeuchtigkeit rund um die Pflanze erhöhen — Spinnmilben mögen feuchte Bedingungen nicht.
  • Alle 5 Tage mit Neemöl oder Insektizidseife spritzen.
Chemische Behandlung:
  • Für Zimmerpflanzen zugelassenes Akarizid-Spray (z.B. mit Bifenazat oder Abamectin).
Krankheit Wurzelfäule Pythium spp.

Symptome: Welken trotz feuchter Erde, Vergilben oder Abfallen von Blättern, weiche braune Wurzeln, saurer Geruch aus dem Topf.

Behandlung: Austomfeln, alle faulen Wurzeln mit steriler Schere entfernen, mit Zimt oder Schwefelstaub bestäuben, in frischer gut durchlässiger Erde in kleinerem sauberem Topf neu einpflanzen.

Vorbeugung: Obere Erdhälfte immer abtrocknen lassen. Gut durchlässige Mischung verwenden (bei Bedarf Perlit hinzufügen). Topf nie in Wasser stehen lassen.

Krankheit Blattrollung und Blattabfall Physiologisch — Kältezug oder trockene Luft

Symptome: Blätter rollen sich nach innen, werden an den Rändern blass oder gelb und können plötzlich abfallen.

Behandlung: Pflanze von kalten Fenstern, Heizkörpern oder Lüftungsschlitzen wegstellen. Temperaturen über 13°C halten.

Vorbeugung: An einem stabilen Standort ohne Zugluft und direkte Wärmequellen aufstellen. Im Winter nicht neben Einfachverglasungsfenstern platzieren.

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