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Wie man Brandkraut (Phlomis) anbaut

Phlomis fruticosa

Mehrjährig

Phlomis sind trockenheitstolerante mediterrane Stauden, die volle Sonne und sehr gut durchlässigen Boden brauchen. Sie gedeihen in armen, kiesigen Böden und vertragen keine Winternässe, die in britischen Gärten die häufigste Ausfallursache ist. Die attraktiven Samenstände für Winterstruktur stehen lassen und altes Wachstum im Frühjahr zurückschneiden, wenn neue Triebe erscheinen. Einmal etabliert, brauchen sie selten Dünger oder Wasser. Hervorragende Strukturpflanzen für Kiesgärten und sonnige Beete.

Jahreszyklus

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JanFebMarAprMayJunJulAugSepOctNovDec
Frühjahrswachstum Blüte Wachstum Laubfall

Pflegewesentliches

Im Frühjahr nur bei schwachem Wachstum eine leichte ausgewogene Düngung vornehmen. Phlomis gedeihen in armem, magerem Boden — routinemäßiges Düngen ist nicht nötig und erzeugt weiches, schlaffes Wachstum, das anfällig für Fäulnis ist.

Achten auf

  • Wurzelfäule in nassem oder schwerem Boden — die häufigste Ausfallursache
  • Hallimasch in etablierten Pflanzungen
  • Zikaden mit blasser Blattsprenkelung
  • Schnecken an jungen Pflanzen

Verfolge Ihren Pflegeplan für Brandkraut (Phlomis) — Schnitt, Düngung und saisonale Aufgaben

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Pflegeanforderungen

☀️ Light

Volle Sonne unerlässlich; mediterraner Herkunft

Volle Sonne ist unerlässlich. Phlomis sind mediterrane Pflanzen, die maximales Licht und Wärme brauchen. Im Schatten werden sie langbeinig und schwach.

💧 Watering

Sehr trockenheitstolerant; Überwässerung vermeiden

Einmal etabliert sehr trockenheitstolerant. Nur bei anhaltender Trockenheit gießen. Überwässerung und Winternässe sind die Hauptkiller.

🌱 Fertilizing

Selten nötig; bevorzugt armen, gut durchlässigen Boden

Selten nötig. Phlomis gedeihen in armem, gut durchlässigem Boden. Nährstoffreicher Boden erzeugt weiches Wachstum, das weniger winterhart und anfälliger für Fäulnis ist.

✂️ Pruning

Samenstände stehen lassen; im Frühjahr zurückschneiden

Attraktive Samenstände für Winterstruktur stehen lassen. Altes Wachstum im Frühjahr zurückschneiden, wenn neue Triebe erscheinen. Tote oder frostgeschädigte Stängel entfernen.

Anbautipps

Drainage über alles

In sehr gut durchlässigen Boden pflanzen; bei schwerem Lehm Kies untermischen. Winternässe tötet Phlomis schneller als Kälte.

Winterliche Samenstände

Die gestuften Samenstände über den Winter stehen lassen für architektonischen Reiz; im Frühjahr zurückschneiden.

Mager halten

Düngen und nährstoffreichen Boden vermeiden; magere Bedingungen erzeugen kompakte, winterharte Pflanzen mit besserer Winterhärte.

Schädlinge & Krankheiten

Schädling Zikaden

Erkennung: Blasse Sprenkelung auf den Blattoberseiten. Winzige blasse Insekten springen bei Störung weg. Weiße Häutungsreste auf den Blattunterseiten.

Biologische Behandlung:
  • Geringen Befall tolerieren — Phlomis wächst normalerweise darüber hinweg
  • Natürliche Feinde wie Spinnen und Schlupfwespen fördern
Chemische Behandlung:
  • Selten gerechtfertigt; nur bei schwerem Befall mit einem Pyrethrin-basierten Insektizid sprühen
Schädling Schnecken und Nacktschnecken

Erkennung: Unregelmäßige Löcher in jungen Blättern und weichem Neuaustrieb. Schleimspuren rund um die Basis.

Biologische Behandlung:
  • Organische Schneckenkörner (Eisen-III-Phosphat) um junge Pflanzen ausbringen
  • Kies-Mulch verwenden, der auch die Drainage verbessert
  • Igel und Laufkäfer fördern
Chemische Behandlung:
  • Eisen-III-Phosphat-Körner (für den ökologischen Anbau zugelassen)
Krankheit Wurzelfäule Phytophthora spp.

Symptome: Welkendes und vergilbendes Laub trotz feuchtem Boden. Weiche, dunkle Wurzeln. Pflanze bricht zusammen und stirbt.

Behandlung: Befallene Pflanzen ausgraben und entsorgen. Drainage vor dem Neupflanzen verbessern.

Vorbeugung: In sehr gut durchlässigen Boden pflanzen. Bei schwerem Lehm Kies untermischen. Staunässe im Winter vermeiden.

Krankheit Hallimasch Armillaria mellea

Symptome: Plötzliches Welken und Absterben. Weiße Pilzmatten unter der Rinde an der Basis. Honigfarbene Pilze in der Nähe im Herbst.

Behandlung: Befallene Pflanzen einschließlich aller Wurzeln ausgraben und vernichten. Boden vor dem Neupflanzen austauschen.

Vorbeugung: Pflanzenvitalität erhalten. Keine chemische Vorbeugung verfügbar. Physische Wurzelbarrieren können die Ausbreitung verlangsamen.

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