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Wie man Tulpen-Magnolie anbaut

Magnolia × soulangeana

Mehrjährig

Die Tulpenmagnolie bevorzugt Sonne bis leichten Schatten, feuchten, humusreichen, gut durchlässigen Boden und einen geschützten Standort. Nicht tiefer als Topfniveau pflanzen und Wurzelstörungen vermeiden; Magnolien mögen kein Umpflanzen. Knospen öffnen sich früh und sind frostgefährdet — einen Platz wählen, der vor Morgensonne im Frühjahr geschützt ist. Minimaler Schnitt — nur tote, beschädigte oder schlecht platzierte Triebe nach der Blüte entfernen. Jährlich mulchen, um Feuchtigkeit zu bewahren und die Bodentemperatur zu puffern. Junge Bäume bei Trockenheit gießen, bis sie eingewachsen sind.

Jahreszyklus

|
Jan
Winterruhe
Feb
Blüte
Mär
Knospenaufbruch
Apr
Wachstum
Mai
Wachstum
Jun
Wachstum
Jul
Wachstum
Aug
Wachstum
Sep
Wachstum
Okt
Laubfall
Nov
Winterruhe
Dez
Winterruhe

Pflegewesentliches

Im Frühjahr mit Kompost oder Lauberde mulchen. Auf kalkhaltigen Böden Rhododendron-Dünger geben.

Achten auf

  • Rotpustelkrankheit
  • Schildläuse
  • Frostschäden an Blüten

Begleitpflanzen

Funkien, Farne, Christrosen, Alpenveilchen

Haustiersicherheit

Katzen: Ungiftig
Hunde: Ungiftig
Quelle

Pflegeanforderungen

Licht

Sonne bis leichter Schatten; Morgensonne von Osten vermeiden

Volle Sonne bis leichter Schatten. Ostlagen vermeiden, wo Morgensonne gefrorene Knospen schnell auftaut und Bräunung verursacht. Eine geschützte West- oder Südwestlage ist ideal.

Bewässerung

Junge Bäume bei Trockenheit gießen; ältere Bäume recht tolerant

Junge Bäume bei Trockenheit regelmäßig gießen, bis sie eingewachsen sind, in der Regel die ersten drei Jahre. Ältere Bäume sind recht trockenheitsverträglich, profitieren aber bei längerer Trockenheit vom Gießen.

Düngung

Jährlich Kompostmulch; Rhododendron-Dünger auf kalkhaltigen Böden

Jährlich im Frühjahr mit Kompost oder Lauberde mulchen. Auf kalkhaltigen Böden Rhododendron-Dünger geben, um Chlorose zu vermeiden. Nicht im Wurzelbereich graben.

Schnitt

Minimal; tote oder kreuzende Äste nach der Blüte entfernen

Minimaler Schnitt nötig — nur tote, beschädigte oder kreuzende Äste nach der Blüte im Spätfrühling entfernen. Starker Schnitt verdirbt die natürliche Form und verringert die Blüte. Winterschnitt vermeiden.

Mulchen

Großzügiger Frühjahrsmulch; nie über flachen Wurzeln graben

Im Frühjahr großzügig über dem Wurzelbereich mulchen, um Feuchtigkeit zu bewahren und die Bodentemperatur zu puffern. Nie tief über den flachen, fleischigen Wurzeln graben — stattdessen mulchen.

Anbautipps

Standort zum Frostschutz

Morgensonne auf gefrorenen Knospen verursacht Bräunung — lieber sanftes Nachmittagslicht bieten.

Wurzeln in Ruhe lassen

Nicht tief über den Wurzeln graben; stattdessen mulchen, um zu nähren und zu schützen.

Sparsam schneiden

Nur nach der Blüte aufräumen; starker Schnitt verdirbt die Form und verringert die Blüte.

Schädlinge & Krankheiten

Schädling Schildläuse

Erkennung: Braune oder weiße wachsartige Erhebungen an Stängeln und Ästen; klebriger Honigtau und Rußtau auf den Blättern darunter

Biologische Behandlung:
  • Im Winter während der Ruhephase mit einer steifen Bürste abschrubben
  • Mit Pflanzenöl-basiertem Winterspritzmittel behandeln
Chemische Behandlung:
  • Im Frühjahr systemisches Insektizid anwenden, wenn Wanderlarven aktiv sind
Schädling Blindwanze

Erkennung: Kleine unregelmäßige Löcher und verformte Stellen an jungen Blättern; Wanzen werden selten gesehen, da sie sich schnell bewegen

Biologische Behandlung:
  • Schäden tolerieren — sie sind kosmetisch und beeinträchtigen die Pflanzengesundheit nicht
  • Bereich unkrautfrei halten, um Überwinterungsplätze zu reduzieren
Chemische Behandlung:
  • Bei starkem Befall beim Knospenaustrieb mit Pyrethrin-basiertem Insektizid sprühen
Krankheit Rotpustelkrankheit Nectria cinnabarina

Symptome: Leuchtend orange-rosa erhabene Pusteln an toten oder absterbenden Ästen; kann sich über Schnittwunden auf lebendes Holz ausbreiten

Behandlung: Befallene Äste mindestens 15 cm unterhalb der sichtbaren Infektion herausschneiden; Schere zwischen den Schnitten desinfizieren

Vorbeugung: Nur bei Bedarf und bei trockenem Wetter schneiden; totes Holz sofort entfernen; keine Stummel stehen lassen

Krankheit Baumschwamm Verschiedene Arten

Symptome: Konsolenförmige Pilzfruchtkörper am Stamm oder an Hauptästen; innere Holzfäule und Strukturschwäche

Behandlung: Bei älteren Bäumen Baumgutachter hinzuziehen; stark befallene Äste entfernen, wenn sicher möglich

Vorbeugung: Stammverletzungen vermeiden; gute Drainage sicherstellen; Stammfuß frei von Ablagerungen halten

Krankheit Frostschäden an Blüten

Symptome: Blütenknospen und offene Blüten werden nach Spätfrost braun und matschig; Blütenblätter werden durchscheinend und fallen zusammen

Behandlung: Keine Behandlung möglich, wenn der Schaden eingetreten ist; gebräunte Blüten aus optischen Gründen entfernen

Vorbeugung: An geschütztem Platz ohne Morgensonne pflanzen; Ostlagen vermeiden, wo gefrorene Knospen schnell auftauen

Beliebte Sorten

Stellata