Wie man Heckenkirsche anbaut
Lonicera nitida
Lonicera nitida ist ein schnellwachsender, dichter immergrüner Strauch, der eine ausgezeichnete niedrige Hecke oder Buchsbaum-Alternative für Formschnitt bildet. Sie verträgt die meisten Böden und Standorte, einschließlich Schatten. Der Nachteil ihrer Schnelligkeit ist, dass sie 3-4 Mal pro Jahr geschnitten werden muss — ungeschnitten wird sie struppig. 'Baggesen's Gold' bietet goldenes Laub für hellere Standorte. In ganz Großbritannien winterhart.
Jahreszyklus
Pflegewesentliches
Im Frühjahr einen ausgewogenen Dünger ausbringen. Stark geschnittene Hecken profitieren von einer zweiten Düngung im Hochsommer.
Achten auf
- Blattläuse am Neuaustrieb
- Hallimasch
- Struppiger Wuchs bei unregelmäßigem Schnitt
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☀️ Light
Volle Sonne bis tiefer Schatten
Lonicera nitida ist sehr anpassungsfähig und wächst bei jedem Lichtangebot von voller Sonne bis tiefen Schatten. Das Wachstum ist in der Sonne am dichtesten und kompaktesten; Schattenexemplare können etwas lockerer sein.
💧 Watering
Mäßig; trockenheitstolerant nach dem Anwachsen
In der ersten Vegetationsperiode regelmäßig gießen, um die Wurzeln zu etablieren. Einmal etabliert, verträgt die Pflanze Trockenphasen gut. Kübelpflanzen brauchen gleichmäßige Bewässerung, besonders in Schnittphasen im Sommer.
🌱 Fertilizing
Einmal im Frühjahr; zweimal bei stark geschnittenen Hecken
Im Frühjahr einen ausgewogenen Granulatdünger ausbringen. Intensiv geschnittene Hecken verlieren Nährstoffe durch das Abräumen des Schnittguts, daher hält eine zweite Düngung im Hochsommer Vitalität und Dichte aufrecht.
✂️ Pruning
3-4 Mal pro Jahr schneiden, Mai bis September
Mit scharfen Scheren im Mai, Juli und September in Form schneiden. Kann im Frühjahr bei Überwuchs auf 15-20 cm stark zurückgeschnitten werden — sie erholt sich zuverlässig innerhalb einer Saison.
❄️ Overwintering
Voll winterhart; kein Winterschutz nötig
Winterhart bis mindestens -15°C in ganz Großbritannien. Kein Schutz erforderlich. Das immergrüne Laub bleibt den Winter über erhalten und hält die Struktur im Garten.
Anbautipps
Wenig und oft schneiden
Von Mai bis September 3-4 Mal schneiden, um scharfe Konturen zu erhalten. Ein einziger starker Schnitt pro Jahr hinterlässt ein zerzaustes Bild, das Monate zur Erholung benötigt.
Harter Verjüngungsschnitt im Frühjahr
Wenn die Pflanze verholzt und offen geworden ist, im März oder April vor dem Neuaustrieb auf 15-20 cm zurückschneiden. Sie treibt zuverlässig wieder aus.
Resistent gegen Buchsbaumtriebsterben
Lonicera nitida ist nicht von Cylindrocladium befallen, was sie zu einem praktischen Langzeitersatz überall dort macht, wo Buchsbaum verloren gegangen ist.
Verträgt Schatten besser als Buchsbaum
Sie gedeiht gut in vollem Schatten und Trockenschatten unter Bäumen — Standorte, an denen Buchsbaum und Eibe oft Probleme haben.
Schädlinge & Krankheiten
Schädling Blattläuse
Erkennung: Kolonien kleiner weichhäutiger Insekten an den weichen neuen Triebspitzen; Blätter können sich einrollen oder mit klebrigem Honigtau bedeckt sein.
- Mit einem kräftigen Wasserstrahl abspritzen.
- Marienkäfer und Florfliegen einführen oder fördern.
- Ein pyrethrinhaltiges Kontaktinsektizid am frühen Morgen aufsprühen.
Schädling Gefurchter Dickmaulrüssler
Erkennung: Unregelmäßige Kerben an Blatträndern durch adulte Käfer nachts; plötzliches Welken und Absterben der Pflanze durch weiße C-förmige Larven, die Wurzeln fressen.
- Steinernema kraussei Nematoden im August-September oder März-April in feuchten Boden ausbringen.
- Klebrige Barrierebänder oder Dickmaulrüsslerfallen um Kübel verwenden.
- Im Spätsommer mit thiacloprid- oder acetamipridhaltigem Dickmaulrüsslermittel wässern.
Schädling Schildläuse
Erkennung: Braune oder weiße wachsartige ovale Beulen auf Trieben und älterem Holz; klebriger Honigtau und Rußtaupilz auf Blättern darunter.
- Mit einer weichen Bürste und verdünntem Spülmittel abschrubben.
- Fettsäure- oder Pflanzenölsprays aufbringen, wenn Kriechlarven im Frühsommer aktiv sind.
- Im Mai-Juni im Kriechlarven-Stadium mit einem systemischen Insektizid (z. B. Spirotetramat) sprühen.
Krankheit Hallimasch Armillaria mellea
Symptome: Plötzliches oder fortschreitendes Absterben von Trieben; weißer Myzelfilm unter der Rinde an der Basis; schwarze Schnürsenkel-Rhizomorphen im Boden; honigfarbene Pilzfruchtkörper im Herbst.
Behandlung: Kein chemisches Mittel wirksam. Gesamtes infiziertes Material einschließlich Wurzeln entfernen und entsorgen. Nicht kompostieren.
Vorbeugung: Drainage verbessern, Wurzelverletzungen vermeiden, resistente Arten in der Nähe verwenden. Rhizombarrieren können die Ausbreitung verlangsamen.
Krankheit Echter Mehltau Erysiphe lonicerae
Symptome: Weißer, pulveriger Belag auf Blättern und jungen Trieben, besonders bei heißem, trockenem Wetter oder an überfüllten, schlecht belüfteten Standorten.
Behandlung: Befallene Blätter entfernen. Mit Kaliumbicarbonat- oder schwefelhaltigen Fungiziden sprühen.
Vorbeugung: Gute Luftzirkulation sicherstellen; Überkopf-Bewässerung vermeiden; mulchen, um Wurzeln in Trockenphasen feucht zu halten.
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