Skip to content

Wie man Leatherleaf Fern anbaut

Rumohra adiantiformis

Mehrjährig

Der Lederfarn bildet dicke, glänzende, dreieckige Wedel aus kriechenden Rhizomen und gedeiht im Halbschatten bei gleichmäßig feuchtem, gut durchlässigem Boden. Trockenheitstoleranter als die meisten Farne dank wasserspeichernder Rhizome, aber bestes Wachstum bei regelmäßiger Bewässerung. Während der Wachstumsperiode monatlich mit halbkonzentriertem Dünger versorgen. Über 10°C halten.

Jahreszyklus

|
Jan
Winterruhe
Feb
Winterruhe
Mär
Frühjahrswachstum
Apr
Wachstum
Mai
Winterruhe
Jun
Winterruhe
Jul
Winterruhe
Aug
Winterruhe
Sep
Winterruhe
Okt
Winterruhe
Nov
Winterruhe
Dez
Winterruhe

Pflegewesentliches

Von Frühjahr bis Frühherbst monatlich mit halbkonzentriertem ausgewogenem Dünger düngen. Im Winter, wenn das Wachstum nachlässt, nicht düngen. Überdüngung vermeiden, die weiches, schadensanfälliges Wachstum verursacht.

Achten auf

  • Schildläuse auf der Unterseite der Wedel
  • Wollläuse an den Wedelbases nahe der Rhizome
  • Schnecken, die junge Wedel beschädigen
  • Wurzelfäule durch Staunässe

Pflegeanforderungen

Licht

Halbschatten; kein direktes Sonnenlicht.

Helles indirektes Licht oder lichter Schatten ist ideal. Direkte Sonne bleicht und verbrennt die ledrigen Wedel. Ein nord- oder ostausgerichtetes Fensterbrett eignet sich gut für drinnen. Im Freien bei mildem Klima unter Baumkronen oder in einem geschützten schattigen Beet kultivieren.

Bewässerung

Substrat gleichmäßig feucht aber gut durchlässig halten.

Gießen, wenn die oberen 2 cm des Substrats zu trocknen beginnen. Die dicken Rhizome vertragen kurze Trockenperioden besser als die meisten Farne, aber anhaltende Trockenheit verursacht Wedelabsterben. Den Topf nie in stehendem Wasser stehen lassen.

Düngung

Monatlich halbkonzentrierter ausgewogener Dünger, Frühjahr bis Frühherbst.

Von März bis September einmal monatlich mit einem ausgewogenen Flüssigdünger in halber empfohlener Konzentration düngen. Im Winter nicht düngen. Überdüngung erzeugt weiches Wachstum, das anfällig für Schädlingsschäden ist.

Schnitt

Alte oder beschädigte Wedel an der Basis entfernen.

Verbrauchte Wedel auf Rhizomhöhe mit sauberer Schere abschneiden. Neue Wedel entrollen sich während der Wachstumsperiode kontinuierlich aus den Rhizomspitzen. Kein weiterer Schnitt erforderlich.

Luftfeuchtigkeit

Mäßige bis hohe Luftfeuchtigkeit bevorzugt — 40 % oder mehr.

Toleranter gegenüber normaler Raumluft als der Schwertfarn, schätzt aber gelegentliches Besprühen oder einen Kieselstein-Untersetzer in beheizten Räumen. Braune Wedelränder zeigen an, dass die Luftfeuchtigkeit zu niedrig ist.

Anbautipps

Verzeihender als die meisten Farne

Dicke Rhizome speichern Wasser, wodurch der Lederfarn gelegentliches Vergessen des Gießens besser verträgt als empfindliche Farne wie der Frauenhaarfarn. Gleichmäßige Feuchtigkeit ergibt dennoch das üppigste Wachstum.

Hervorragendes Schnittgrün

Wedel halten 2-4 Wochen in einer Vase mit Wasser und gehören damit zu den beliebtesten Grünpflanzen in der Floristik. Schneide Wedel an der Basis, wenn sie vollständig entrollt und ausgereift sind.

Halbschatten ist ideal

Direkte Sonne bleicht und verbrennt die ledrigen Wedel. Ein heller Standort ohne direkte Sonneneinstrahlung oder lichter Schatten im Freien bei mildem Klima ergibt die beste Farbe und Wachstum.

Rhizome im Frühjahr teilen zur Vermehrung

Pflanze im Frühjahr herausheben, Rhizomabschnitte mit mindestens 2-3 Wedeln abtrennen und einzeln in durchlässiges Substrat setzen. Warm und feucht halten bis zum Anwachsen.

Schädlinge & Krankheiten

Schädling Schildläuse

Erkennung: Braune oder beigefarbene ovale Erhebungen an Wedelstängeln und Blattunterseiten; klebrige Honigtauablagerungen auf nahegelegenen Oberflächen.

Biologische Behandlung:
  • Mit einer weichen, in Seifenwasser getauchten Zahnbürste abschrubben; wöchentlich wiederholen bis befallsfrei.
  • Neem-Öl-Lösung auf befallene Stängel auftragen, neue sich entrollende Wedel meiden.
Chemische Behandlung:
  • Systemisches Zimmerpflanzen-Insektizid mit Acetamiprid als Bodenguss.
Schädling Wollläuse

Erkennung: Weiße wattige Kolonien an Wedelbases und wo Wedel auf das Rhizom treffen; Wedel können vergilben und welken.

Biologische Behandlung:
  • Kolonien mit einem in Isopropylalkohol getränkten Wattestäbchen abtupfen.
  • Mit verdünnter Insektizidseifenlösung besprühen, Blattunterseiten und Rhizomritzen gut benetzen.
Chemische Behandlung:
  • Systemischer Bodenguss mit Imidacloprid bei hartnäckigem Befall.
Krankheit Rhizomfäule Pythium spp. / Rhizoctonia solani

Symptome: Wedel vergilben und kollabieren; Rhizome werden weich, dunkel und übelriechend statt fest und beige.

Behandlung: Pflanze aus dem Topf nehmen, alles weiche Rhizomgewebe mit einer sterilen Klinge entfernen, Schnittflächen mit Schwefelpulver bestäuben und in frisches, durchlässiges Substrat umtopfen. Sparsam gießen, bis neues Wachstum erscheint.

Vorbeugung: Immer einen Topf mit Abzugsloch und eine durchlässige Mischung mit Perlite oder Rinde verwenden. Die Pflanze nie in stehendem Wasser stehen lassen. Rhizome flach pflanzen, mit der Oberfläche der Luft ausgesetzt.