Wie man Japanische Schirmtanne anbaut
Sciadopitys verticillata
Die Japanische Schirmtanne ist einer der seltensten und architektonischsten Nadelbäume der Welt — langsam wachsend, sehr winterhart und außergewöhnlich langlebig. In feuchten, gut durchlässigen, leicht sauren Boden an einem geschützten Standort mit voller Sonne bis Halbschatten pflanzen. Großzügig mulchen. Geduld ist alles — bestenfalls 30–45 cm Zuwachs pro Jahr.
Jahreszyklus
Pflegewesentliches
Im frühen Frühling beim Austrieb mit einem ausgewogenen Langzeitdünger düngen. Stickstoffreiche Dünger vermeiden. Jährlich mit gut verrottetem Kompost oder Lauberde abdecken.
Achten auf
- Schildläuse
- Phytophthora-Wurzelfäule
- Nadelbraun durch Trockenstress
- Windschäden an Jungtrieben
Pflegeanforderungen
Licht
Volle Sonne bis Halbschatten
Bevorzugt volle Sonne mit Schutz vor austrocknenden Winden. Verträgt Halbschatten, besonders in wärmeren Klimazonen. Tiefschatten vermeiden.
Bewässerung
Gleichmäßige Feuchtigkeit; nicht austrocknen lassen
Benötigt gleichmäßig feuchten, gut durchlässigen Boden. In den ersten drei Jahren und bei Trockenheit gründlich gießen. Trockenstress ist die häufigste Ursache für Nadelbraun. Staunässe vermeiden.
Düngung
Leichter Langzeitdünger im Frühjahr; jährliche Mulchschicht
Einmal im frühen Frühjahr mit ausgewogenem Langzeitdünger düngen. Jährlich mit Lauberde oder Kompost abdecken. Stickstoffreiche Dünger vermeiden.
Schnitt
Minimal; nur totes Holz entfernen
Benötigt sehr wenig Schnitt. Tote, beschädigte oder kreuzende Äste im späten Winter entfernen. Niemals ins kahle alte Holz schneiden — er treibt nicht aus blattlosen Trieben aus.
Mulchen
7–10 cm Mulch über dem Wurzelbereich
Jedes Frühjahr eine großzügige Schicht Lauberde, kompostierte Rinde oder Holzhackschnitzel über dem Wurzelbereich auftragen. Mulch vom Stamm fernhalten.