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Wie man Japanische Zeder anbaut

Cryptomeria japonica

Mehrjährig

Die Japanische Zeder ist ein eleganter, schnellwüchsiger immergrüner Nadelbaum mit weichem, federartigem Nadelkleid, das sich im Winter rötlich-bronze färbt. In feuchten, gut durchlässigen, leicht sauren Boden mit Schutz vor kaltem Wind pflanzen. Sie gedeiht in voller Sonne bis Halbschatten und braucht kaum Schnitt — nur Totholz im späten Winter entfernen. Jährlich mulchen, um Feuchtigkeit zu halten und die Wurzeln kühl zu halten. Gartenkultivre bleiben bei überschaubaren 10–15 m; Zwergformen eignen sich für kleinere Gärten.

Jahreszyklus

|
Jan
Winterruhe
Feb
Winterruhe
Mär
Knospenaufbruch
Apr
Wachstum
Mai
Wachstum
Jun
Wachstum
Jul
Wachstum
Aug
Wachstum
Sep
Wachstum
Okt
Wachstum
Nov
Wachstum
Dez
Winterruhe

Pflegewesentliches

Im Frühjahr großzügig mit kompostierter Rinde oder Gartenkompost mulchen. Für junge Bäume kann im zeitigen Frühjahr ein ausgeglichener Langzeitdünger ausgebracht werden. Stickstoffreiche Dünger vermeiden.

Achten auf

  • Hallimasch
  • Spinnmilben bei Trockenheit
  • Phytophthora-Wurzelfäule in staunassen Böden
  • Nadelbräune durch Winterwinde

Pflegeanforderungen

Licht

Volle Sonne bis Halbschatten

Wächst am besten in voller Sonne, verträgt aber auch Halbschatten. In wärmeren Klimaten schützt leichter Nachmittagsschatten vor Nadelbrand. Tiefen Schatten vermeiden, da der Baum dann spärlich und offen wächst.

Bewässerung

Gleichmäßige Feuchtigkeit; trockenheitsempfindlich bei Jungpflanzen

In den ersten zwei bis drei Jahren nach der Pflanzung regelmäßig gießen. Etablierte Bäume sind mäßig trockenheitsresistent, bevorzugen aber gleichmäßige Feuchtigkeit. Staunässe vermeiden, da sie Wurzelfäule verursacht.

Düngung

Jährlicher Frühjahrsmulch; Langzeitdünger für Jungbäume

Im Frühjahr jährlich mit kompostierter Rinde oder Gartenkompost mulchen. Junge Bäume profitieren von einem ausgewogenen Langzeitdünger im frühen Frühjahr. Etablierte Bäume brauchen außer dem Mulchen kaum Düngung.

Schnitt

Minimaler Schnitt; Totholz im späten Winter entfernen

Benötigt sehr wenig Schnitt. Tote oder beschädigte Äste im späten Winter vor dem Neuaustrieb entfernen. Starken Rückschnitt ins alte Holz vermeiden, da der Baum aus kahlen Stämmen nicht mehr austreibt.

Abstand

Mindestens 6 m; Zwergkultivare 1,5–3 m

Großwüchsige Bäume benötigen mindestens 6 m Abstand zu Gebäuden, Mauern und anderen Bäumen. Zwerg- und langsam wachsende Kultivare können in 1,5–3 m Abstand gepflanzt werden. Immer die Endgröße des spezifischen Kultivars prüfen.