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Wie man Ginkgo anbaut

Ginkgo biloba

Mehrjährig

Ginkgo ist ein uralter, praktisch unzerstörbarer Baum mit markanten fächerförmigen Blättern, die sich im Herbst spektakulär goldgelb färben. In voller Sonne oder Halbschatten in jedem gut durchlässigen Boden pflanzen. Er verträgt Verschmutzung, verdichteten Boden und städtische Bedingungen besser als fast jeder andere Baum. Das Wachstum ist im ersten Jahrzehnt langsam, beschleunigt dann. Eine benannte männliche Sorte wählen, um stinkende Früchte zu vermeiden. Braucht nach Etablierung fast keine Pflege — nur Totholz im Winter entfernen. Ausreichend Platz einplanen, da er schließlich ein großer Baum wird.

Jahreszyklus

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JanFebMarAprMayJunJulAugSepOctNovDec
Knospenaufbruch Blüte Laubfall

Pflegewesentliches

Selten nötig nach Etablierung. Junge Bäume profitieren in den ersten 3-5 Jahren von einer ausgewogenen Düngung im Frühjahr. Ausgewachsene Bäume sind selbstversorgend.

Achten auf

  • Sehr wenige Schädlinge oder Krankheiten
  • Gelegentliche Blattverbrennungen in heißen trockenen Sommern
  • Wurzelstörung bei jungen Bäumen

Begleitpflanzen

Hakonechloa, Funkie, Farn, Purpurglöckchen

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Pflegeanforderungen

☀️ Light

Volle Sonne bis Halbschatten

Gedeiht am besten in voller Sonne, verträgt aber Halbschatten. Volle Sonne ergibt das dichteste Kronendach und beste Herbstfärbung.

💧 Watering

Wenig nach Etablierung; mäßig für junge Bäume

In den ersten 3-5 Jahren bei Trockenheit einmal wöchentlich tief gießen. Ausgewachsene Bäume sind sehr trockenheitstolerant.

🌱 Fertilizing

Selten nötig

Junge Bäume profitieren von einer ausgewogenen Düngung im Frühjahr in den ersten 3-5 Jahren. Etablierte Bäume sind selbstversorgend.

✂️ Pruning

Minimal — Totholz im Spätwinter entfernen

Tote, beschädigte oder sich kreuzende Äste im Spätwinter entfernen. Starken Rückschnitt vermeiden, da Ginkgo langsam heilt.

❄️ Overwintering

In Großbritannien vollständig winterhart; kein Schutz nötig

Ginkgo ist extrem kältehart und überlebt Temperaturen weit unter -20°C.

Anbautipps

Männliche Sorte wählen

Weibliche Ginkgos produzieren im Herbst übelriechende Früchte. Benannte männliche Sorten wie 'Fastigiata' oder 'Princeton Sentry' vermeiden dieses Problem vollständig.

In der Jugend Geduld haben

Ginkgo wächst in den ersten 10 Jahren langsam. Das Wachstum beschleunigt sich deutlich nach der Etablierung.

Städtische Bedingungen kommen ihm entgegen

Ginkgo verträgt verdichteten Boden, Luftverschmutzung und von Belägen reflektierte Hitze besser als fast jeder andere Großbaum.

Herbstfarbe fällt auf einmal

Die goldgelbe Herbstfärbung fällt oft innerhalb weniger Tage ab — den Baum dort pflanzen, wo auch der goldene Blätterteppich zur Geltung kommt.

Schädlinge & Krankheiten

Schädling Ginkgo-Blattlaus

Erkennung: Ansammlungen kleiner grünlicher Insekten an jungen Triebspitzen und Blattunterseiten im Frühjahr.

Biologische Behandlung:
  • Mit kräftigem Wasserstrahl abspritzen.
  • Insektizidseife oder Neem-Öl-Spray auftragen.
Chemische Behandlung:
  • Systemisches Insektizid mit Imidacloprid als letztes Mittel.
Schädling Rosskastanien-Schildlaus

Erkennung: Wachsartige bräunliche Schildläuse an Trieben und Ästen; klebiger Honigtau und Rußtau darunter.

Biologische Behandlung:
  • Schildläuse mit weicher Bürste und Seifenwasser abschrubben.
  • Hortikulturelles Öl im Spätwinter vor dem Austrieb auftragen.
Chemische Behandlung:
  • Kontaktinsektizid beim Schlüpfen der Larven im Spätfrühling.
Krankheit Blattverbrennung Abiotisch (Hitze-/Trockenstress)

Symptome: Braune, papierartige Blattränder oder -flecken in heißen trockenen Sommern, besonders bei jungen Bäumen.

Behandlung: Während anhaltender Trockenperioden in den ersten 5 Jahren tief gießen. Wurzelzone mulchen um Feuchtigkeit zu halten.

Vorbeugung: Jedes Frühjahr 7-10 cm Rindenmulch über die Wurzelzone auftragen.

Krankheit Wurzelhalskrebs Agrobacterium tumefaciens

Symptome: Raue, korkige Gallen an der Stammbasis oder an Oberflächenwurzeln.

Behandlung: Keine chemische Heilung. Stark befallene Pflanzen entfernen und vernichten. Verletzungen der Stammbasis vermeiden.

Vorbeugung: Von seriösen Baumschulen kaufen; Wurzelhals vor dem Pflanzen inspizieren.

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