Skip to content

Wie man Emustrauch anbaut

Eremophila spp.

Mehrjährig

Der Emubusch ist ein trockenheitstoleranter australischer Einheimischstrauch, der wegen seiner langanhaltenden Röhrenblüten in Rot, Rosa, Orange, Lila oder Weiß kultiviert wird. Gedeiht in voller Sonne mit ausgezeichneter Drainage. Nach dem Anwachsen braucht er kaum Bewässerung und Düngung. Nur phosphorarmen Dünger verwenden. Winterhart bis ca. -5°C. Nach der Blüte leicht schneiden.

Jahreszyklus

|
Jan
Winterruhe
Feb
Winterruhe
Mär
Knospenaufbruch
Apr
Blüte
Mai
Blüte
Jun
Blüte
Jul
Blüte
Aug
Wachstum
Sep
Wachstum
Okt
Wachstum
Nov
Wachstum
Dez
Laubfall

Pflegewesentliches

Selten nötig. Eine leichte Gabe eines Nativpflanzendüngers (phosphorarm) im Frühjahr genügt. Phosphorreiche Dünger meiden, die giftig sein können.

Achten auf

  • Wurzelfäule (in staunassen Böden)
  • Schildläuse
  • Raupen

Pflegeanforderungen

Licht

Volle Sonne

Braucht volle Sonne für beste Blüte und kompaktes Wachstum. Verträgt leichten Schatten, wird aber locker und blüht schlecht.

Bewässerung

Sehr wenig nach Anwachsen; mäßig bei jungen Pflanzen

In der ersten Saison regelmäßig gießen. Nach dem Anwachsen nur gelegentlich im Sommer gießen. Im Winter nicht gießen.

Düngung

Nur phosphorarmer Nativpflanzendünger, sparsam

Im Frühjahr phosphorarmen Nativpflanzendünger ausbringen, falls das Wachstum schlecht aussieht. Phosphorreiche Dünger können australische Einheimische töten.

Schnitt

Leichter Schnitt nach der Blüte

Nach dem Hauptblütenflor leicht zurückschneiden. Nicht ins alte Holz schneiden.

Abstand

1-2m je nach Art

Die erwartete Breite der spezifischen Eremophila-Art prüfen.

Anbautipps

Drainage ist alles

Eremophilas sterben vor allem durch Wurzelfäule. In Hochbeeten, Hügeln oder felsigen Hängen pflanzen, wo Wasser frei abläuft. Nie in nassem Ton pflanzen.

Sehr phosphorarm

Als australischer Einheimischer ist der Emubusch an phosphorarme Böden angepasst. Phosphorreiche Dünger können tödliche Blattverbrennungen verursachen.

Trockenheitstoleranter Held

Nach dem Anwachsen die Bewässerung auf gelegentliche tiefe Wassergaben im Sommer reduzieren. Überwässerung im Herbst und Winter ist die häufigste Todesursache.