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Wie man Rasen-Schmiele anbaut

Deschampsia cespitosa

Mehrjährig

Deschampsia ist ein anmutiges, horstbildendes Gras mit Wolken luftiger Blütenrispen, die im leichtesten Windhauch schimmern. In Sonne bis Halbschatten in feuchtem, schwerem Boden pflanzen — eines der wenigen Gräser, das auf Lehm gedeiht. Ende Februar hart zurückschneiden.

Jahreszyklus

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JanFebMarAprMayJunJulAugSepOctNovDec
Frühjahrswachstum Blüte Wachstum Laubfall

Pflegewesentliches

Keine Düngung nötig. Deschampsia ist ein heimisches Gras, das in durchschnittlichem bis magerem Boden gedeiht. Es wächst natürlich auf Wiesen und Waldrändern ohne zusätzliche Nährstoffe.

Achten auf

  • Selbstaussaat (kann unter idealen Bedingungen üppig sein)
  • Rost in sehr feuchten Sommern
  • Absterben der Mitte bei alten Horsten (teilen zur Verjüngung)

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Pflegeanforderungen

☀️ Light

Volle Sonne bis Halbschatten; verträgt mehr Schatten als die meisten Gräser

Deschampsia gedeiht gut in Sonne oder Halbschatten. Bei starkem Schatten produziert es weniger Blütenrispen, behält aber gutes Laub. Es ist eines der besten Gräser für leicht beschattete oder nordexponierte Rabatten.

💧 Watering

Bevorzugt feuchte Bedingungen; gedeiht auf schweren oder lehmigen Böden

Im Gegensatz zu den meisten Ziergräsern bevorzugt Deschampsia gleichmäßig feuchten Boden und toleriert vorübergehende Vernässung. Im britischen Klima braucht es kaum Zusatzbewässerung.

🌱 Fertilizing

Keine Düngung nötig; gedeiht auf durchschnittlichem bis magerem Boden

Deschampsia ist ein heimisches Gras von Wiesen und Waldrändern und wächst natürlich ohne zusätzliche Nährstoffe. Stickstoffreiche Düngung fördert üppiges Blattwachstum auf Kosten der zarten luftigen Blütenrispen.

✂️ Pruning

Ende Februar jährlich auf 10 cm hart zurückschneiden

Alles Wachstum Ende Februar auf 10 cm kürzen bevor neue Triebe austreiben — früher als die meisten Gräser. Das halbimmergrüne Laub kann für Struktur und Wildtierwert über den Winter stehen bleiben.

❄️ Overwintering

Vollständig winterhart; kein Winterschutz nötig

Deschampsia ist in Großbritannien heimisch und in allen außer den extremsten Bedingungen vollständig winterhart. Das halbimmergrüne Laub liefert Winterstruktur und die Samenköpfe bieten Finken Nahrung.

Anbautipps

Ende Februar zurückschneiden — Timing ist wichtig

Deschampsia beginnt früher zu wachsen als fast jedes andere Ziergras. Altes Wachstum auf 10 cm kürzen bevor neue grüne Triebe erscheinen — meist Ende Februar. Verzögerung bis März riskiert frischen Austrieb abzuschneiden.

In Gruppen pflanzen für maximale Wirkung

Eine einzelne Pflanze ist hübsch aber eine Gruppe von fünf oder mehr erzeugt einen spektakulären Schimmereffekt wenn von der tiefen Herbst- oder Wintersonne gegenlicht beleuchtet. Pflanzen 50 cm auseinander setzen.

Gedeiht wo andere versagen

Deschampsia ist eines der wenigen Ziergräser die auf schweren, lehmigen oder nassen Böden wirklich gedeihen. Wenn andere Gräser an einem feuchten oder schattigen Standort Schwierigkeiten hatten, ist dies das richtige Gras.

Selbstaussaat unter idealen Bedingungen kontrollieren

Auf feuchten, fruchtbaren Böden kann Deschampsia sich frei aussäen. Blütenköpfe vor der Samenreife entfernen um Ausbreitung zu kontrollieren, oder die natürliche Besiedlung in wilderen Gartenbereichen akzeptieren.

Schädlinge & Krankheiten

Schädling Blattlaus

Erkennung: Ansammlungen kleiner weichkörperiger Insekten an Neutriebspitzen im Frühling. Betroffene Triebe können leicht verzerrt sein.

Biologische Behandlung:
  • Mit starkem Wasserstrahl abspritzen
  • Natürliche Feinde fördern — Deschampsias Struktur bietet Lebensraum für Nützlinge
Chemische Behandlung:
  • Bei starkem Befall mit Insektizidseife besprühen
Schädling Nacktschnecke

Erkennung: Zerrissene oder abgefressene austreibende Triebspitzen im Frühling. Schleimspuren auf dem Laub bei feuchten Bedingungen sichtbar.

Biologische Behandlung:
  • Eisenphosphat-Schneckenkörner um neu aufgehenden Trieb im Frühling auslegen
  • Pflanzen mit scharfem Kies als Barriere umgeben
Chemische Behandlung:
  • Metaldehyd-Körner sparsam um die Basis im frühen Frühling auslegen
Krankheit Rost Puccinia spp.

Symptome: Orangebraune pudrige Pusteln auf Blattoberflächen in feuchten Sommern. Betroffene Blätter können vergilben und vorzeitig absterben.

Behandlung: Stark befallene Blätter entfernen und entsorgen. Luftzirkulation durch Ausdünnen überfüllter Horste verbessern.

Vorbeugung: Ausreichenden Abstand zwischen Pflanzen sicherstellen. Jährlich hart zurückschneiden um altes infiziertes Material zu entfernen. Zu feuchte, stagnierende Standorte vermeiden.

Krankheit Absterben der Mitte Verschiedene Ursachen (Alter, Überfüllung, Staunässe)

Symptome: Tote braune Stelle in der Mitte eines etablierten Horstes während äußeres Wachstum grün bleibt. Der Horst verliert seine runde Form.

Behandlung: Den gesamten Horst im Herbst oder frühen Frühling heben. Toten Mittelteil entsorgen. Gesunde äußere Bereiche teilen und im richtigen Abstand wieder einpflanzen.

Vorbeugung: Horste alle 3–4 Jahre teilen um Überfüllung zu verhindern. Ausreichende Drainage auch auf feuchten Böden gewährleisten.

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