Wie man Buche anbaut
Fagus sylvatica
Die Buche ist ein stattlicher Laubbaum, der sich sowohl als Solitärbaum als auch als dichte Heckenpflanze eignet. Sie gedeiht in gut drainiertem Boden und verträgt Kalkböden; als Hecke Ende Sommer geschnitten, behält sie ihre kupferfarbenen Blätter im Winter. Junge Bäume im Herbst pflanzen.
Jahreszyklus
Pflegewesentliches
Etablierte Buchen brauchen keine Düngung. Junge Bäume profitieren in den ersten zwei Frühjahren von einem ausgewogenen Langzeitdünger.
Achten auf
- Buchenblattlaus (Phyllaphis fagi)
- Buchenborkenkrankheit (Neonectria)
- Echter Mehltau auf Blättern im Sommer
- Buchenblattkrankheit (Litylenchus crenatae)
- Rindenschäden durch Eichhörnchen an jungen Bäumen
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☀️ Light
Volle Sonne bis leichter Halbschatten — bevorzugt offene Standorte.
Buche wächst am besten in voller Sonne oder sehr leichtem Halbschatten. Als Hecke bietet volle Sonne die beste Blattdichte und Winterfarberhaltung.
💧 Watering
Junge Bäume bei Trockenheit gießen; etablierte Bäume sind selbstversorgend.
Frisch gepflanzte Buchen müssen in den ersten zwei Wachstumsperioden bei Trockenheit gegossen werden. Etablierte Buchen sind im britischen Klima weitgehend selbstversorgend.
🌱 Fertilizing
Keine Düngung für etablierte Bäume; ausgewogener Dünger für junge Bäume in den ersten zwei Frühjahren.
Etablierte Buchen im Gartenboden brauchen keine Zusatzdüngung. In den ersten zwei Frühjahren nach der Pflanzung einen ausgewogenen Langzeitdünger um die Wurzelzone ausbringen.
✂️ Pruning
Hecken einmal Ende Sommer (August) schneiden; Solitärbäume nur Ende Sommer schneiden.
Die wichtigste Zeitregel für Buche ist der Schnitt Ende Sommer. Ende August geschnittene Hecken behalten ihre toten Blätter im Winter. Solitärbäume ebenfalls Ende Sommer schneiden. Nie im Frühjahr schneiden.
❄️ Overwintering
Vollständig winterhart — kein Winterschutz nötig.
Rotbuche ist in ganz Großbritannien vollständig winterhart. Junge Verpflanzungen können an exponierten Standorten im ersten Winter unter Windscorch leiden; ein temporärer Windschutz kann helfen.
Anbautipps
Im Herbst pflanzen für beste Etablierung
Buche lässt sich am besten verpflanzen, wenn der Boden noch warm, der Baum aber ruhend ist. Herbstpflanzung gibt den Wurzeln Monate zur Etablierung, bevor das Frühjahr beginnt.
Hecken einmal Ende Sommer schneiden
Das Geheimnis der winterlichen Buchenheckenfarbe ist ein einziger Schnitt Ende Sommer (August). Dadurch sterben die Blätter ab, während sie noch haften, und trocknen an Ort und Stelle, statt zu fallen.
Staunasse Standorte vermeiden
Buche hat ein flaches, weitreichendes Wurzelsystem, das sehr empfindlich gegenüber Staunässe ist. Sie verträgt Kalk- und Flachböden, scheitert aber auf schlecht drainiertem schwerem Ton.
Ausgewachsenen Bäumen Raum lassen
Eine ausgewachsene Buche kann 12 m hoch und 6 m breit werden. Mindestens 5 m Abstand zu Gebäuden, Mauern und Entwässerungen einhalten.
Schädlinge & Krankheiten
Schädling Buchenblattlaus
Erkennung: Weiße wachsige Ablagerungen auf Blattunterseiten; Blätter rollen sich und kräuseln; starker Befall verursacht Vergilbung und vorzeitigen Blattfall.
- Im Frühjahr Insektenseife auf die Unterseiten befallener Blätter aufsprühen.
- Natürliche Feinde wie Marienkäfer, Florfliegen und Schlupfwespen fördern.
- Im Frühjahr ein pyrethrinbasiertes Kontaktinsektizid auf befallenes Laub anwenden.
Schädling Rindenschäden durch Grauhörnchen
Erkennung: Abgeschälte Rinde am Hauptstamm und Hauptästen, typischerweise 1–5 m über dem Boden; freiliegendes Holz kann Krebsinfektionen entwickeln.
- Stämme junger Bäume in den ersten 5 Jahren mit Spiralschutzgittern oder Drahtgeflecht umwickeln.
- Kein Mittel nach eingetretenem Schaden; bei Krebsentwicklung bis ins gesunde Holz schneiden.
- Kein chemisches Mittel verfügbar; nur Vorbeugung.
Schädling Buchenschildlaus
Erkennung: Weißes wachsiges Pulver auf der Rinde, besonders in Rindenritzen und Astgabelungen; Schildläuse unter Lupe sichtbar; mit Buchenrindenkrankheit assoziiert.
- Kolonien an zugänglichen Stellen mit einer steifen Bürste abkehren.
- Baumvitalität durch angemessene Pflege erhalten.
- Kein praktisches Mittel bei großen Bäumen.
Krankheit Buchenrindenkrankheit Neonectria ditissima
Symptome: Teerartige Flecken oder blutende Krebsstellen an der Rinde; eingesunkene abgestorbene Rindenbereiche; Triebsterben; rot-orangefarbene Pilzpusteln bei Nässe.
Behandlung: Krebsbefallene Äste mindestens 30 cm unterhalb der sichtbaren Infektion herausschneiden; Werkzeuge desinfizieren. Stark befallene Bäume ggf. durch Fachkraft fällen lassen.
Vorbeugung: Baumvitalität erhalten; Rindenverletzungen vermeiden; Schildlausbefall überwachen.
Krankheit Buchenblattkrankheit Litylenchus crenatae mccannii
Symptome: Dunkle Bänderung zwischen Blattadern, streifiges Erscheinungsbild; Blätter werden runzelig, lederartig und verformt; fortschreitendes Kronenlichten; letztlich tödlich.
Behandlung: Kein wirksames Mittel bekannt. Baumvitalität erhalten; Stressoren wie Trockenheit und Bodenverdichtung vermeiden.
Vorbeugung: Boden, Laubstreu oder Pflanzenmaterial von befallenen Flächen nicht verlagern. Verdachtsfälle der Forstbehörde melden.
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