Wie man Mugwort anbaut
Artemisia vulgaris
Beifuß ist ein zäher, schnellwüchsiger, mehrjähriger Kräuter, der nahezu jeden Boden und jede Lage verträgt. An einem sonnigen bis halbschattigen Standort pflanzen, bis zur Etablierung gießen und danach weitgehend sich selbst überlassen. Die wichtigste Pflegemaßnahme ist die Eindämmung — jeden Herbst oder Frühling stark zurückschneiden und auf Rhizomausbreitung in benachbarte Beete achten.
Jahreszyklus
Pflegewesentliches
Selten nötig. Beifuß gedeiht in magerem bis durchschnittlichem Boden. Überdüngung fördert üppiges aber schwaches Wachstum.
Achten auf
- Blattläuse an Neutrieben
- Echter Mehltau bei feuchten Bedingungen
- Aggressives Ausbreiten der Rhizome in benachbarte Beete
Begleitpflanzen
Schafgarbe, Sonnenhut, Baldrian, Fenchel
Haustiersicherheit
Pflegeanforderungen
Licht
Volle Sonne bis Halbschatten; verträgt die meisten Lagen
Gedeiht am besten in voller Sonne, verträgt aber Halbschatten. Mehr Schatten führt zu höherem, hängendem Wuchs mit etwas weniger aromatischem Laub.
Bewässerung
Bis zur Etablierung gießen; danach trockenheitstolerant
Im ersten Jahr regelmäßig gießen. Danach sehr trockenheitstolerant — nur bei anhaltender Trockenheit gießen.
Düngung
Selten nötig; gedeiht in magerem Boden
Keine Düngung erforderlich. Reicher Boden fördert übermäßiges, schlappes Wachstum. Alle paar Jahre eine leichte Kompostgabe genügt.
Schnitt
Im Herbst oder Frühjahr stark zurückschneiden
Alle Stängel im Spätherbst oder frühen Frühling bodennah abschneiden. Im Sommer leicht trimmen, um Selbstaussaat und Ausbreitung zu verhindern.
Mulchen
Leichte Mulchschicht zur Unkrautunterdrückung
Eine dünne Mulchschicht rund um die Basis unterdrückt Unkraut. Keine dicke Mulchschicht über der Krone, da dies bei nassen Wintern zu Fäulnis führen kann.
Anbautipps
Wurzeln eindämmen
Beifuß breitet sich aggressiv über unterirdische Rhizome aus. Eine Wurzelsperre 30–40 cm tief rund um den Pflanzbereich eingraben oder in einem großen vergrabenen Topf kultivieren.
Vor der Samenreife schneiden
Beifuß versamt sich reichlich. Blütenstängel vor der Samenreife im Spätsommer abschneiden, um unerwünschte Sämlinge zu verhindern.
Junge Triebe für den besten Geschmack ernten
Die jüngsten Blätter und Triebspitzen haben die meisten aromatischen ätherischen Öle. Morgens vor der Tageshitze ernten.