Wie man Alocasia anbaut
Alocasia × amazonica
Alocasia ist eine dramatische tropische Zimmerpflanze mit großen pfeilförmigen Blättern, die bei hoher Luftfeuchtigkeit und Temperaturen über 15 °C gedeiht. Sie benötigt helles indirektes Licht, gleichmäßig feuchte Erde und regelmäßiges Besprühen oder eine Kieselschale. Im Winter kann sie einziehen und im Frühling wieder austreiben — Knollen in leicht feuchtem Substrat lagern.
Jahreszyklus
Pflegewesentliches
Während der aktiven Wachstumsperiode von Frühling bis Sommer monatlich mit ausgewogenem Flüssigdünger düngen. Im Winter nicht düngen.
Achten auf
- Spinnmilben bei trockener Luft
- Wollläuse
- Schildläuse
- Wurzelfäule durch Staunässe
- Gelbblättrigkeit durch Kälte oder Übergießen
Verfolge Ihren Pflegeplan für Alocasia — Schnitt, Düngung und saisonale Aufgaben
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☀️ Light
Helles indirektes Licht; kein direktes Sonnenlicht
Nahe an einem hellen Fenster aufstellen, aber außerhalb der direkten Sonnenstrahlen, die die großen Blätter verbrennen. Ein Ost- oder Westfenster oder ein Meter vom Südfenster entfernt ist ideal.
💧 Watering
Gleichmäßig feucht halten; im Winter reduzieren
Gießen wenn die oberen 2–3 cm der Erde trocken sind. Topf nie in Wasser stehen lassen. Im Winter bei Ruhephase nur so viel gießen, dass die Knolle nicht austrocknet.
🌱 Fertilizing
Monatliche ausgewogene Düngung während der Wachstumsperiode
Von Frühling bis Sommer monatlich einen ausgewogenen Flüssigdünger in halber Dosierung geben. Im Herbst und Winter das Düngen vollständig einstellen.
✂️ Pruning
Abgestorbene oder vergilbte Blätter an der Basis entfernen
Vergilbte, beschädigte oder sterbende Blätter sauber am Blattstielansatz abschneiden. Kein struktureller Schnitt nötig — neue Blätter wachsen aus dem zentralen Austriebspunkt.
🌿 Humidity
Hohe Luftfeuchtigkeit unverzichtbar; über 60 % ideal
Blätter täglich besprühen, eine Kieselschale mit Wasser unter den Topf stellen oder einen Luftbefeuchter in der Nähe betreiben. Nicht neben Heizkörper oder Lüftungsschlitze stellen.
🌿 Temperature
Ganzjährig über 15 °C halten; keine Kältezugluft
Alocasia verträgt Temperaturen unter 15 °C nicht und verliert Blätter bei Kälte. Im Winter von kalten Fenstern fernhalten und nie auf kalten Böden oder neben Außentüren aufstellen.
Anbautipps
Luftfeuchtigkeit ist unverzichtbar
Alocasia ist eine Tropenpflanze und leidet unter trockener Luft. Blätter täglich besprühen, auf eine Kieselschale mit Wasser stellen oder einen Luftbefeuchter in der Nähe nutzen — besonders in beheizten Räumen im Winter.
Nur helles indirektes Licht
Direkte Sonne verbrennt die großen Blätter schnell. Ein Standort ein bis zwei Meter entfernt von einem Südfenster oder direkt neben einem Ost- oder Westfenster ist ideal.
Warme Wurzeln, gleichmäßige Feuchtigkeit
Die Wurzelzone stets über 15 °C halten und den Topf nie in Staunässe stehen lassen. Gießen, wenn die oberen 2–3 cm der Erde trocken sind — im Winter bei Ruhephase stark reduzieren.
Winterruhe ist normal, kein Absterben
Bei wenig Winterlicht kann die Pflanze bis zum Knollen einziehen. Nicht wegwerfen — den Topf warm aufbewahren, sparsam gießen und im Frühling beim Anstieg des Lichts neu austreiben lassen.
Schädlinge & Krankheiten
Schädling Spinnmilben
Erkennung: Feine Gespinste an Blattunterseiten und zwischen Stängeln. Blätter entwickeln ein blasses, gesprenkelt-bronziertes Aussehen. Milben sind winzig — ein Blatt über weißes Papier schütteln hilft beim Nachweis.
- Luftfeuchtigkeit sofort erhöhen — Milben gedeihen bei trockener Luft
- Blätter mit feuchtem Tuch abwischen, dann mit Neemöl oder Insektizidseife sprühen
- Akarizid auf Bifenazat- oder Abamectin-Basis
Schädling Wollläuse
Erkennung: Weißliche wollige Wachsklumpen in Blattachseln, an Stängeln und am Stielansatz. Klebriger Honigtau und Rußtau können sich bilden.
- Einzelne Insekten mit einem in Isopropylalkohol getauchten Wattestäbchen abtupfen
- Wöchentlich über mehrere Wochen Neemöl oder Insektizidseife sprühen
- Systemisches Insektizid mit Imidacloprid als Bodenguss
Schädling Schildläuse
Erkennung: Braune oder beige Wachserhebungen an Stängeln und Blattunterseiten. Klebriger Rückstand auf unteren Blättern und Topfoberfläche.
- Schildläuse manuell mit einer weichen Zahnbürste oder Tuch abkratzen
- Hortikulturöl oder Neemöl im Kriechlarven-Stadium sprühen
- Systemisches Insektizid mit Acetamiprid oder Thiacloprid
Krankheit Wurzelfäule Pythium spp. / Phytophthora spp.
Symptome: Vergilbende Blätter, Welken trotz feuchter Erde, Stängelkollaps an der Basis. Wurzeln sind braun, weich und riechen unangenehm.
Behandlung: Pflanze aus dem Topf nehmen, alle befallenen Wurzeln entfernen, mit Schwefelmehl oder Zimt bestäuben und in frisches, gut drainiertes Substrat umtopfen. Danach sparsamer gießen.
Vorbeugung: Immer Töpfe mit Abzuglöchern verwenden. Topf nicht im Untersetzer stehen lassen. Gut drainierte Mischung mit Perlite verwenden.
Krankheit Bakterielle Blattfleckenkrankheit Xanthomonas spp.
Symptome: Wassergetränkte Flecken auf Blättern, die sich braun oder schwarz mit gelben Höfen färben. Flecken können zusammenwachsen und übel riechen.
Behandlung: Befallene Blätter sofort entfernen. Luftzirkulation verbessern. Beim Gießen Laub nicht benetzen. Kupferhaltiges Bakterizid bei weiterer Ausbreitung anwenden.
Vorbeugung: An der Pflanzenbasis gießen, nicht von oben. Blätter trocken halten. Kalte Zugluft und Temperaturschwankungen vermeiden.
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