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Wie man Schokoladenwein anbaut

Akebia quinata

Mehrjährig

Der Schokoladenwein ist eine wüchsige halbimmergrüne Schlingpflanze mit ungewöhnlichen würzig duftenden purpurnen Blüten im Frühling. Die fünffingrigen Blätter sind in milden Gebieten ganzjährig attraktiv. Wächst schnell an Pergolen, Bögen oder Zäunen. Braucht einen Partner für Kreuzbestäubung zur Fruchtbildung. Nach der Blüte schneiden.

Jahreszyklus

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JanFebMarAprMayJunJulAugSepOctNovDec
Knospenaufbruch Frühjahrswachstum Blüte Wachstum

Pflegewesentliches

Im Frühjahr einen ausgewogenen Dünger auftragen. Etablierte Pflanzen auf gutem Boden brauchen selten zusätzliche Düngung.

Achten auf

  • Übermäßige Wüchsigkeit überwältigt Trägerkonstruktion
  • Fehlende Fruchtbildung (braucht Kreuzbestäubung)
  • Gelegentlich Blattläuse an Neutrieben

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Pflegeanforderungen

☀️ Light

Volle Sonne bis Halbschatten

Gedeiht am besten an einem sonnigen, geschützten Standort, verträgt aber auch Halbschatten. Die Blüte nimmt im tiefen Schatten ab. Eine süd- oder westexponierte Wand ist ideal.

💧 Watering

Mäßig; in den ersten zwei Jahren regelmäßig gießen

Einmal etabliert ist Akebia weitgehend trockenheitstolerant. In den ersten zwei Saisons regelmäßig gießen, bis das Wurzelsystem ausgebildet ist.

🌱 Fertilizing

Leichte Frühjahrsdüngung jährlich

Im Frühling einen ausgewogenen Volldünger um die Basis streuen. Etablierte Pflanzen auf gutem Boden brauchen kaum mehr — zu viel Dünger fördert Blattmasse auf Kosten der Blüten.

✂️ Pruning

Nach der Blüte im Spätfrühling; bei Überwuchs starker Rückschnitt möglich

Abgeblühte Triebe nach der Blüte auslichten und kürzen. Hat die Pflanze ihren Platz überschritten, verträgt sie einen starken Rückschnitt auf das Gerüst im Spätwinter — allerdings auf Kosten der Blüten in diesem Jahr.

❄️ Overwintering

Winterhart bis ca. -15 °C; halbimmergrün in milden Wintern

Im Großteil Großbritanniens vollkommen winterhart. In kalten Wintern kann die Pflanze ihre Blätter abwerfen, treibt aber im Frühling aus der Basis wieder aus. Kein Schutz nötig außer an sehr exponierten Standorten.

Anbautipps

Zwei Pflanzen für Früchte pflanzen

Akebia benötigt Kreuzbestäubung zwischen zwei genetisch verschiedenen Pflanzen, um ihre ungewöhnlichen purpurnen Früchte zu bilden. Eine einzelne Pflanze blüht reichlich, trägt aber keine Früchte.

Eine stabile Kletterhilfe bereitstellen

Diese wüchsige Kletterpflanze kann einmal etabliert 3–4 m pro Saison wachsen. An einer soliden Pergola, einem Bogen oder Zaun mit Spanndrähten befestigen — leichte Rankgitter biegen sich unter dem Gewicht.

Nach der Blüte schneiden, nicht davor

Die Blüten bilden sich am vorjährigen Holz. Ein Schnitt im Spätwinter würde die Blütenknospen entfernen. Immer warten, bis die Blüten im Spätfrühling verblüht sind.

Im Sommer auf ausreißende Triebe achten

Akebia windet sich leicht in Dachrinnen, über Zäune und durch Nachbarpflanzen. Eine Kontrolle im Hochsommer und promptes Zurückschneiden verhindert, dass sie zum Problem wird.

Schädlinge & Krankheiten

Schädling Blattläuse

Erkennung: Kolonien kleiner weichkörperiger Insekten an neuen Triebspitzen und Blütenknospen im Frühling. Können zu Wuchsdeformierungen führen.

Biologische Behandlung:
  • Mit einem starken Wasserstrahl abspritzen
  • Insektizidseife oder Neemöl-Spray auftragen
Chemische Behandlung:
  • Kontaktinsektizid auf Pyrethrin-Basis
Schädling Gefurchter Dickmaulrüssler

Erkennung: Unregelmäßige Ausbuchtungen an Blatträndern durch nächtlichen Fraß der Käfer. Larven im Boden schädigen Wurzeln von Topfpflanzen.

Biologische Behandlung:
  • Pathogene Nematoden im Spätsommer oder Herbst in feuchten Boden einbringen
  • Rüsselkäfer-Barriere an Topfrändern anbringen
Chemische Behandlung:
  • Imidacloprid-haltiges Gießmittel für Töpfe
Schädling Schildläuse

Erkennung: Kleine braune oder beige Wachserhebungen an Stängeln und Blattunterseiten. Klebriger Honigtau auf Blättern unterhalb des Befalls.

Biologische Behandlung:
  • Manuell mit einer weichen, in Seifenwasser getauchten Bürste entfernen
  • Neemöl in der Kriechlarvenphase auftragen
Chemische Behandlung:
  • Systemisches Insektizid mit Thiacloprid oder Acetamiprid
Krankheit Echter Mehltau Erysiphe sp.

Symptome: Weißer mehliger Pilzbelag auf Blattoberflächen, besonders auf älteren oder beschatteten Blättern im Spätsommer.

Behandlung: Befallene Blätter entfernen. Schwefel- oder Kaliumbicarbonat-Fungizid auftragen.

Vorbeugung: Gute Luftzirkulation durch Auslichten dichter Triebe sicherstellen. Gießen von oben vermeiden. Bei Trockenheit gut wässern.

Krankheit Wurzelfäule Phytophthora spp.

Symptome: Plötzliches Welken und Absterben trotz ausreichendem Gießen. Dunkelbraune Verfärbung an der Stängelbasis. Wurzeln werden braun und matschig.

Behandlung: Drainage sofort verbessern. Befallene Wurzeln und Stängel entfernen. Wurzelbereich mit phosphonathaltigem Fungizid gießen.

Vorbeugung: In gut drainierter Erde pflanzen. Staunässe besonders im Winter vermeiden.

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